Heute setzt die Stadt Cottbus ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Um 13:00 Uhr wird auf dem Stadthallenvorplatz die orangefarbene Fahne gehisst, gefolgt von einem Informations- und Aktionsprogramm im Blechencarré von 15:00 bis 18:00 Uhr. Gespräche, Kreativangebote, Musik und vielfältige Beratungsstände sollen laut Angaben der Stadt Aufmerksamkeit schaffen und Unterstützung bieten. Am Abend werden zudem mehrere städtische Gebäude orange beleuchtet, um Solidarität zu zeigen.
Die Stadt Cottbus teilte dazu mit:
Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen (Quelle: BMFSFJ). Am 25. November setzt die Stadt Cottbus/Chóśebuz ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Um 13:00 Uhr wird auf dem Stadthallenvorplatz die orangefarbene Fahne gehisst – gemeinsam mit Vertretungen der Stadtspitze und allen, die ein Zeichen der Solidarität setzen möchten.
Von 15:00 bis 18:00 Uhr lädt die Veranstaltungsfläche im Blechencarré zu einem vielfältigen Programm ein: Gespräche mit Mitwirkenden und Stadtverordneten, Musik der Band ,,Pubalapub“ sowie Kreativangebote, bei denen unter anderem orangefarbene Armbänder oder Windlichter gestaltet werden können. Dazu kommen zahlreiche Informations- und Beratungsstände – unter anderem vom Frauenzentrum, der Fachstelle Gewaltprävention, dem Weißen Ring, der Polizei, Amnesty International, der BTU und dem Frauenhaus.
Zudem besteht vor Ort die Möglichkeit, anonyme Beratung in Anspruch zu nehmen. Für diese vertraulichen Gespräche steht ein separater, geschützter Raum zur Verfügung. Als besonders eindrucksvolles Symbol der Solidarität werden an diesem Abend das Staatstheater, das IKMZ und das Frauenzentrum in kräftigem Orange erstrahlen. Diese Gebäude stehen sinnbildlich dafür, dass unsere Stadt gemeinsam Haltung zeigt. Wir möchten alle Menschen ermutigen, ebenfalls sichtbar Stellung zu beziehen:
- Ein orangefarbenes Licht gut sichtbar ins Fenster stellen
- Einen unserer Pins „orangefarbene Hand“ tragen
- Oder einfach vor Ort sein, zuhören, unterstützen, aufmerksam bleiben
Es gibt viele Wege, ein klares Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Entscheidend ist, hinzuschauen und zu helfen. Gewalt an Frauen geht uns alle an – und jede solidarische Geste stärkt Betroffene und schafft Bewusstsein. Wir laden herzlich ein, gemeinsam für Respekt, Sicherheit und Solidarität einzustehen.
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Red. / Presseinformation












