Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz haben einen Song mit dem Titel „Glücklich aufwachsen“ samt Musikvideo erarbeitet. Premiere ist am Mittwoch, 7. Oktober, in Brieske. Grundlage sind Ergebnisse einer kreisweiten Jugendbefragung, wie der Landkreis mitteilte.
Glücklich aufwachsen greift die Jugendbefragung auf
Das Projekt „Glücklich aufwachsen“ ist das diesjährige Projekt der Präventionsstrategie Communities That Care (CTC) im Landkreis. Das CTC-Team des Jugendamtes hat sich darin gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen mit einem Teil der Befragungsergebnisse beschäftigt. Mitgewirkt haben junge Leute, die ein Instrument spielen. Im Verlauf des Projekts haben sie als Band gemeinsam einen Song geschrieben.
Song und Musikvideo thematisieren, dass nicht alle Kinder und Jugendlichen im Landkreis glücklich aufwachsen, sich gut zurechtfinden und sich anerkannt und gehört fühlen. Es geht darum, wie sich junge Menschen fühlen und welche Ängste, Sorgen und Probleme sie umtreiben. Zudem greift der Song Erfahrungen auf, die sich auf die mentale Gesundheit auswirken. Damit richtet er einen Appell an die Gesellschaft, was Glück für Kinder und Jugendliche bedeutet. Gleichzeitig soll er anderen jungen Menschen Mut machen und sie darin bestärken, dass ihre Sorgen ernst genommen werden. „Die Jugend hat etwas zu sagen. Hören wir hin“, heißt es dazu vom Landkreis.
Was Communities That Care im Landkreis OSL bedeutet
Mit der Präventionsstrategie CTC setzt sich der Landkreis gemeinsam mit Netzwerkpartnern für ein sicheres und gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ein. Nach eigenen Angaben hat Oberspreewald-Lausitz unter Federführung des Jugendamtes als erster Landkreis in Brandenburg mit der Umsetzung begonnen. Die drei Pilotkommunen Calau, Senftenberg und Lauchhammer gehen dabei gemeinsam mit dem CTC-Team voran.
Nach der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung im Jahr 2023 folgten 2024 die theoretischen und strategischen Vorbereitungen. Über den Jahreswechsel 2024/2025 lief dann die kreisweite Jugendbefragung „Zeig, was du denkst“. Parallel entstanden Gebietsteams und Netzwerkstrukturen. Die Ergebnisse wurden anschließend mit Kommunen, Trägern, Fachkräften und den Gebietsteams der Pilotkommunen ausgewertet.
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„Wir wollen gemeinsam die Bedingungen, in denen Kinder und Jugendliche im Landkreis Oberspreewald-Lausitz aufwachsen, verbessern“, beschreibt Steffen Lachmann vom CTC-Team des Jugendamtes das Vorgehen. Gemeinsam in der Kommune, in der Schule, in der Familie, in der Nachbarschaft und im Freundeskreis wolle man Sorge für ein gesundes Aufwachsen tragen.
Premiere im Zelt der Harlekids in Brieske
Die Premiere beginnt am Mittwoch, 7. Oktober, um 17 Uhr im Zelt der Harlekids in der Briesker Straße 134 im Senftenberger Ortsteil Brieske. Geplant haben sie die jungen Songschreiber gemeinsam mit dem CTC-Team. Auch die Premiere selbst soll bewegen und zum Nachdenken anregen. Deshalb erzählt sie eine Geschichte. Dazu gehören Auftritte der Tanzgruppe Seven up aus Meuro und der Harlekids aus Senftenberg. Außerdem werden Ergebnisse der Jugendbefragung vorgestellt, die Band spielt den Premieren-Song und weitere Videoclips zur Frage „Was bedeutet Glück für dich?“ werden gezeigt. Durch das Programm führt der KultuRegio e. V. – Bunte Bühne Lübbenau.
An der Premiere nehmen geladene Gäste teil. Dazu zählen Kinder und Jugendliche, Eltern und Familien, Akteure der Jugendarbeit und Jugendhilfe sowie Landrat, Kreisverwaltung, Hauptverwaltungsbeamte der Kommunen und weitere Netzwerkpartner. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch mit dem CTC-Team. Zudem ist eine Galerie mit Kampagnenplakaten zu sehen, die im Projekt „Glücklich aufwachsen“ zur Frage nach dem Glück entstanden sind.
Wer das Projekt Glücklich aufwachsen unterstützt
Die Umsetzung der CTC-Präventionsstrategie im Landkreis fördern die gesetzlichen Krankenkassen und Krankenkassenverbände des Landes Brandenburg im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention. Das Projekt „Glücklich aufwachsen“ wird mit Mitteln des Landespräventionsrates Brandenburg unterstützt. Begleitet wird es zudem von der Stiftung SPI, Sozialpädagogisches Institut Berlin „Walter May“.
Weitere Informationen zur Präventionsstrategie hat der Landkreis auf seiner Internetseite zu Communities That Care zusammengestellt.
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Red. / Presseinformation













