Der Tagebau Jänschwalde hat heute um 4 Uhr die Kohleförderung wieder aufgenommen. Sie war am Freitag unterbrochen worden, weil sich auf einem Abschnitt von 450 Metern eine Böschungsbewegung auf der Grubenarbeitsebene des Tagebaus ereignet hatte. Ein aus diesem Bereich bereits am Samstag geborgener Kohlebagger wird derzeit repariert. Die Abraumförderung war von dem Ereignis nicht betroffen. Die geplante Kohleförderung wird mit drei weiteren Baggern sichergestellt. Der Tagebau Jänschwalde versorgt das Kraftwerk Jänschwalde, das bei Volllast bis zu 80.000 Tonnen Braunkohle zur Stromerzeugung benötigt.
Die Analyse der Ursachen, die zu der Böschungsbewegung geführt haben, dauert an. Vattenfall hat dazu eine Untersuchungskommission gebildet. Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe des Landes Brandenburg ist in die Untersuchungen und Auswertungen einbezogen.
Quelle: Vattenfall Europe AG
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