Schwarzheide Freitag, 27 September 2019 von Redaktion

Spanisches Umwelttechnikunternehmen siedelt sich in Schwarzheide an

Spanisches Umwelttechnikunternehmen siedelt sich in Schwarzheide an

Weitere internationale Investition für die Lausitz: In Schwarzheide siedelt sich das spanische Umwelttechnik-Unternehmen Tradebe an, das auf die Rückgewinnung von Lösungsmitteln aus industriellen Produktionskreisläufen spezialisiert ist. Damit verbunden sind zunächst 17 Arbeitsplätze und ein Investitionsvolumen von gut 10 Millionen Euro. Tradebe ist bereits die zweite aktuelle internationale Neuansiedlung in der Lausitz. Gerade erst hat die japanische Fuji Oil ihre Investition in Golßen bekannt gegeben. Beide Projekte werden von der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) begleitet. 

„Diese Ansiedlung stärkt durch Synergien mit der BASF den Industriepark Schwarzheide“, erklärte Brandenburgs Minister für Wirtschaft und Energie, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach. „Damit kann der Industriepark noch besser seiner Verantwortung beim Strukturwandel in der Lausitz gerecht werden“, so Steinbach weiter.

„Tradebe gehört zu den internationalen Marktführern der Umwelttechnik. Wir freuen uns sehr, dass sich dieses globale Unternehmen für Brandenburg entschieden hat. Die WFBB wird Tradebe in seiner weiteren Entwicklung mit den Angeboten der Wirtschafts- und Arbeitsförderung unterstützen“, sagte WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt.

Tradebe ist ein Chemie-Unternehmen, das auf die Rückgewinnung von Lösungsmitteln und anderen chemischen Verbindungen aus industriellen Produktionskreislaufen spezialisiert ist. „Die Lausitz und speziell Schwarzheide sind sehr industriefreundlich. Daher fühlen wir uns hier sehr gut aufgehoben“, erklärte Dr. Volker Sernau, Werkleiter der Tradebe GmbH.

Das weltweit aktive Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten siedelt sich auf dem BASF-Gelände in Schwarzheide an. BASF-Standortleiter Jürgen Fuchs heißt den Investor herzlich willkommen: „Wir freuen uns, dass wir Tradebe von den Vorteilen unseres Standortes überzeugen konnten und schätzen uns glücklich, dass wir zusätzliches Knowhow für Nachhaltigkeit bei der Entsorgung von Industrieabfällen gewinnen.“

Foto: BASF

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