Für den LHC Cottbus beginnt das Handballjahr 2026 mit einem sportlichen Höhepunkt. Beim Final Four des Landes-Handball-Pokals in der MBS Arena Oranienburg kämpfen vier Teams um den Pokalsieg und das Ticket für den DHB-Pokal. Die Lausitzer treffen dabei im Halbfinale auf den Grünheider SV. Das Turnier findet am Samstag, 17. Januar, statt.
Final Four im Landespokal: LHC startet gegen Grünheide
Am Samstag um 14:30 Uhr trifft der LHC Cottbus im Halbfinale des Landes-Handball-Pokals der Männer auf den Grünheider SV. Austragungsort ist die MBS Arena in Oranienburg. Grünheide steht aktuell am Tabellenende der Regionalliga Ostsee-Spree, während die Cottbuser in der Liga im oberen Bereich angesiedelt sind. In der Hinrunde setzte sich der LHC deutlich mit 41:27 durch und geht somit als Favorit in die Partie.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Wiedersehen mit Florian Folger. Der ehemalige LHC-Spieler steht inzwischen für Grünheide auf dem Feld und führt mit 105 Treffern die Torschützenliste der Regionalliga an. Nach Angaben des Vereins soll diese personelle Konstellation dem Halbfinale zusätzliche Brisanz verleihen.
Trainer Speed kündigt konzentrierten Auftritt an
LHC-Trainer Bennett Speed kündigt für das Pokalturnier einen fokussierten Auftritt seiner Mannschaft an. „Wir reisen mit der besten Mannschaft an und werden unseren besten Handball zeigen“, wird Speed in der Vereinsmitteilung zitiert. Ziel sei es, das Halbfinale seriös zu gestalten. „Im Halbfinale wollen wir nichts anbrennen lassen und dann werden wir sehen, was kommt“, so der Coach weiter.
Zugleich verweist Speed auf die Rahmenbedingungen des Turniers. Nach seinen Worten organisiert der Handballverband das Final Four sehr professionell. Das Event könne daher ein gelungener sportlicher Auftakt ins neue Jahr werden. Auch deshalb misst der Verein dem Turnier eine hohe Bedeutung bei.
Mögliches Finale gegen Werder oder Ludwigsfelde
Sollte der LHC Cottbus sein Halbfinale gewinnen, wartet im Endspiel entweder der HV Grün-Weiß Werder oder der Ludwigsfelder HC. Beide Teams bestreiten das zweite Halbfinale. Werder geht als verlustpunktfreier Spitzenreiter der Liga in das Turnier, während Ludwigsfelde derzeit auf Rang neun steht. Der Sieger des Landespokals qualifiziert sich für den DHB-Pokal. Damit geht es für alle vier Mannschaften nicht nur um den Titel, sondern auch um die Chance, sich überregional zu präsentieren. Nach Angaben des Vereins wird insbesondere ein mögliches Finale gegen Werder als große sportliche Herausforderung gesehen.
LHC trauert um langjähriges Vereinsmitglied
Überschattet wird das sportliche Wochenende von einer traurigen Nachricht aus dem Vereinsumfeld. Der LHC Cottbus trauert um Lothar Hoffmann, der in der vergangenen Woche verstorben ist. Hoffmann engagierte sich über viele Jahrzehnte im Verein.
Nach Angaben des Präsidiums war er langjähriges Präsidiumsmitglied, Ehrenmitglied und ein prägender Ehrenamtler. In einer Stellungnahme würdigte der Verein seine Hilfsbereitschaft, Offenheit und ständige Ansprechbarkeit. Sein Tod hinterlasse eine große Lücke sowie viele dankbare Erinnerungen.
Rückkehr in den Liga-Alltag Ende Januar
Unabhängig vom Ausgang des Pokalturniers setzt der LHC Cottbus den Liga-Spielbetrieb am 31. Januar 2026 fort. In der Lausitz-Arena kommt es dann erneut zum Duell mit dem Grünheider SV. Anwurf ist um 19 Uhr. Wie der Verein mitteilt, läuft der Kartenvorverkauf bereits.
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Red. / Presseinformation







