Der Tourismusverband Spreewald zieht für das Jahr 2025 eine positive Bilanz mit insgesamt 2.095.820 Übernachtungen und einer weiterhin hohen Nachfrage. Wie der Verband mitteilte, lag der leichte Rückgang im Vergleich zum Vorjahr vor allem an vorübergehend geringeren Bettenkapazitäten, während die Aufenthaltsdauer mit durchschnittlich 2,7 Nächten stabil blieb. Gleichzeitig gewinnen digitale Buchungen zunehmend an Bedeutung, auf der Plattform spreewald.de stieg die Nutzung um 76 Prozent. Auch international wächst das Interesse an der Reiseregion, zudem etabliert sich der Spreewald weiter als Standort für Tagungen und Teamevents mit über 100 betreuten Unternehmensveranstaltungen. Projekte wie „Green Boat“ zur Förderung nachhaltigen Paddeltourismus sowie die geplante Wiedereröffnung des Holiday Inn in Cottbus im April 2026 sollen die touristische Entwicklung weiter stärken.
Über zwei Millionen Übernachtungen im Spreewald 2025
Mit 2.095.820 Übernachtungen lagen die Zahlen laut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg leicht unter dem Vorjahresniveau. Nach Angaben des Verbandes ist dies jedoch nicht auf eine sinkende Nachfrage zurückzuführen, sondern auf eine temporär reduzierte Bettenkapazität. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug laut Statistischem Landesamt 2,7 Nächte und blieb damit stabil.
Die Nachfrage blieb über das gesamte Jahr hinweg auf hohem Niveau, insbesondere von Frühjahr bis Herbst. Auch im Winterhalbjahr zeigte sich eine stabile Entwicklung. Der Spreewald will daher künftig verstärkt die Wintermonate in den Fokus rücken. In dieser Zeit stehen ausreichend Kapazitäten zur Verfügung. Winterliche Traditionen, Wellness- und Spa-Angebote sowie die naturgeprägte Landschaft schaffen laut Verband gute Voraussetzungen für Erholung und bewusste Auszeiten.
Mit der Wiedereröffnung des ehemaligen Lindner Hotels in Cottbus als Holiday Inn im April 2026 soll die Bettenkapazität wieder deutlich steigen. Damit will die Region der anhaltend hohen Nachfrage künftig besser gerecht werden.
Digitalisierung und internationale Aufmerksamkeit nehmen zu
Ein deutlicher Trend zeigte sich im Bereich der Onlinebuchungen. Auf der Website www.spreewald.de wurde auf der Buchungsstrecke ein Aktivitätsanstieg von 76 Prozent verzeichnet. Dies unterstreicht laut Tourismusverband die wachsende Bedeutung digitaler Services für die Reiseentscheidung.
Auch international rückt der Spreewald stärker in den Fokus. Die Zahl der Anfragen ausländischer Medien zur Berichterstattung über die Region nahm im Jahr 2025 zu. Zudem besuchte ein US Advisory Board den Spreewald. Führungskräfte verschiedener Konzerne nahmen an einem Erlebnisprogramm teil, das Natur, Kultur, Kulinarik und nachhaltigen Tourismus vermittelte.
MICE-Angebote und nachhaltiger Paddeltourismus
Der Spreewald etablierte sich 2025 weiter als MICE-Destination für Tagungen, Teamevents und Incentives. Über 100 Unternehmen beauftragten den Tourismusverband mit der Konzeption und Umsetzung ihrer Veranstaltungen. Mit der Wiedereröffnung des Holiday Inn Cottbus im April 2026 stehen zusätzliche Kapazitäten für größere Kongresse und Tagungsformate zur Verfügung.
Im Bereich Nachhaltigkeit wurde das Projekt „Green Boat“ in Zusammenarbeit mit der HTW Berlin umgesetzt. Ziel ist es, den Paddeltourismus naturverträglicher zu gestalten und die Landschaft des UNESCO-Biosphärenreservats Spreewald zu schützen. An über 40 Schleusen und bei Bootsverleihern wurden Naturschutzregeln platziert. Zusätzlich kommen an ausgewählten Points of Interest Augmented-Reality-Anwendungen zum Einsatz, die Besucher über Natur- und Verhaltensregeln informieren.
Präsenz beim Brandenburgtag und Ausblick auf 2026
Beim Brandenburgtag in Perleberg war der Spreewald mit einem eigenen Stand vertreten. Rund 850.000 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Veranstaltung teil und informierten sich unter anderem über touristische Angebote der Region.
„Der Jahresrückblick 2025 zeigt, dass sich der Spreewald kontinuierlich und zukunftsorientiert weiterentwickelt“, sagt Annette Ernst, Leiterin des Tourismusverbandes Spreewald. „Mit Investitionen in Nachhaltigkeit, Digitalisierung und strategische Projekte schaffen wir die Grundlage dafür, dass unsere Region auch langfristig attraktiv, wettbewerbsfähig und lebenswert bleibt.“
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