Bischdorf Mittwoch, 08 Juni 2011 von Helmut Fleischhauer

Wenn mit der Sense um die Wette gemäht wird…

Wenn mit der Sense um die Wette gemäht wird…

Am 18. und 19. Juni öffnet der Angerhof Bischdorf wieder seine Tore und empfängt seine Gäste an jenem Ort, wo regionale Köstlichkeiten erzeugt werden und ländliche Bräuche noch zum Alltag gehören. Im Rahmen der 17. Brandenburger Landpartie ist der Angerhof Bischdorf einer von über 200 Betrieben die ihren Gästen Landwirtschaft zum Anfassen bieten. An diesem Wochenende werden die Pferde wieder gesattelt, kann das alte Handwerk bewundert und die ländlichen Traditionen bestaunt werden.
Helmut Richter, Landwirt und Chef auf dem Angerhof, verspricht ein volles Programm: „Die Landpartie ist für uns jedes Jahr eine tolle Gelegenheit, unseren Besuchern spannende Einblicke in die Welt der Landwirtschaft zu geben. Wir bieten ihnen deshalb ein voll gepacktes und abwechslungsreiches Wochenende, so dass jeder auf seine Kosten kommt.“ Unter anderem wird es Kremserfahrten, Hofführungen, Verkostungen, Blasmusik und vieles mehr geben. Schon am Samstag ab 10 Uhr, noch vor der offiziellen Eröffnung, werden bei einem Oldtimer- und Treckertreffen eine Vielzahl interessanter Gefährte zu bestaunen sein. Eine Ausstellung gewährt den Besuchern außerdem viele interessante Einblicke in die landwirtschaftliche Vergangenheit.
„Wir möchten bei unseren Gästen das Interesse an der Landwirtschaft wach halten oder sogar erstmalig wecken. Besonders toll wäre es, wenn wir viele junge Menschen erreichen und für die Landwirtschaft begeistern können“, sagt Helmut Richter. Deshalb stehen bereits für die ganz jungen Besucher des Angerhofs jede Menge Aktivitäten an. Die Kinder können im Heu toben, Trecker fahren, reiten, den Streichelzoo besuchen und noch vieles mehr erleben.
Am Samstagabend können sich die Besucher ab 19 Uhr bei der Open-Air-Disco in in Partylaune begeben. Nach Einbruch der Dunkelheit wird bei der Agrar-Lichtshow schweres landwirtschaftliches Gerät in ganz neuem Licht präsentiert. Die riesigen Maschinen, die sonst unscheinbar ihre Arbeit auf dem Feld verrichten, werden dann mit Scheinwerfern eindrucksvoll in Szene gesetzt. „In dem Lichtspektakel werden die landwirtschaftlichen Kolosse eine ganze neue Faszination ausstrahlen“, freut sich Helmut Richter.
Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Wettbewerbs. Morgens um 9 Uhr gibt es zunächst, passend zur frühen Stunde, ein Hähne-Wett-Krähen, später am Nachmittag wird dann ein Schweinewettrennen ausgetragen. Beim 2. Sensen-Wett-Mähen müssen die Teilnehmer schnell und geschickt mit der Sense nach alter Sitte in den Wettstreit treten. Am Sonntag ab 10 Uhr treten Sensenfrauen und -männer im Einzel-, Mannschafts- und Marathonmähen an. Die Wettbewerbsgeräte (Sensen mit einer Blattlänge bis 90 cm) dürfen von den Teilnehmern mitgebracht, können bei Bedarf aber auch gestellt werden. In die Wertung gehen am Ende die Sauberkeit sowie die Zeit ein, die für einen Abschnitt von 3 x 5 Meter für Anfänger bzw. 6 x 10 Meter für Profis benötigt wird. Die besten Mäher werden prämiert, die beste Mannschaft wird mit einem Spanferkel belohnt.
Darüber hinaus gibt es noch mehr zu gewinnen. Eine Tombola verspricht allerlei kleine und große Gewinne, und unter allen Besuchern, die sich an den Wettbewerben beteiligen, wird als Hauptpreis ein Schlachtefest im Wert von 500 Euro verlost.
Anmeldungen für das Sensen-Wett-Mähen erfolgen telefonisch unter 0171 / 30 17 522 oder per Fax an 03541 / 871777.
Quelle: cucumber media
Foto © cm

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