Sie treten aus der Haustür und das Erste, was Sie sehen, ist Ihr Vorgarten. Viele Hausbesitzer möchten jedoch nicht viel Zeit dafür aufwenden. Die gute Nachricht ist, dass ein schöner, pflegeleichter Vorgarten keineswegs eine Utopie ist.
Mit ein paar klugen Entscheidungen lassen Sie den Garten die meiste Arbeit selbst erledigen, auch wenn Sie wenig Zeit oder keinen grünen Daumen haben. Viele Menschen begehen zu Beginn denselben Denkfehler: Sie investieren nicht in Qualität und zahlen dafür Jahre später den Preis. Hier erfahren Sie, welche Entscheidungen den Unterschied ausmachen.
Pflegeleichte Pflanzen, die Ihren Vorgarten das ganze Jahr über schön halten
Die Grundlage für einen schönen, pflegeleichten Vorgarten liegt in der Auswahl der richtigen Pflanzen. Wählen Sie Sorten, die gut mit Ihrem Boden und den Lichtverhältnissen zurechtkommen. Auf den sandigen Böden in der Lausitz gedeihen trockenheitsresistente Pflanzen wie Lavendel, Fetthenne und Ziergräser oft besser als empfindliche Arten. Sobald sie angewachsen sind, benötigen sie kaum noch Wasser oder Schnitt. Zwergspiere und Storchschnabel bleiben zudem kompakt und blühen lange. Bevorzugen Sie eine grüne Hecke entlang des Weges oder des Bordsteins? Dann können Sie hier mehr über niedrige Heckenpflanzen lesen und sehen, welche Sträucher kompakt bleiben. Achten Sie auch auf die Wuchshöhe auf dem Etikett. Eine Pflanze, die nach drei Jahren doppelt so groß ist, verursacht Ihnen nur zusätzlichen Schnittaufwand. Pflanzen Sie alles im Herbst oder Frühjahr, dann können die Pflanzen gut anwachsen, bevor der Sommer beginnt.
So verleihen Sie Ihrem Vorgarten Struktur, ohne jedes Wochenende daran arbeiten zu müssen
Struktur sorgt dafür, dass Ihr Garten auch ohne Blumen gepflegt aussieht. Beginnen Sie daher mit einer klaren Gliederung: ein gerader Weg, eine feste Einfassung und Gruppen von Pflanzen derselben Art. Wählen Sie lieber dreimal dieselbe Pflanze als neun verschiedene Arten. Das sieht aufgeräumt aus und erleichtert die Pflege. Eine stabile Einfassung aus Pflastersteinen oder Stahl hält Gras und Kies an ihrem Platz. Halten Sie die Bepflanzung an den Rändern niedrig, damit Sie das Haus und die Haustür gut im Blick behalten. Setzen Sie einen Blickfang wie einen kleinen Baum oder einen großen Kübel ein; das verleiht dem Garten einen Mittelpunkt. Und wenn Sie doch ein Stück Rasen möchten, aber keine Lust haben, diesen aufwendig zu pflegen? Dann können Sie es sich auch einfach machen, indem Sie von den Vorteilen eines Rollrasens profitieren. Das erspart Ihnen anfangs viel Aufwand und Sie erhalten sofort das gewünschte Ergebnis: einen schönen, pflegeleichten Vorgarten.
Bodendecker und Kies: die Kombination, die Unkraut kaum eine Chance lässt
Unkraut hat nur auf kahlem Boden eine Chance. Bodendecker wie kriechender Thymian, Storchschnabel und kleines Immergrün bedecken den Boden innerhalb von ein bis zwei Jahren, sodass Samen kaum Licht zum Keimen erhalten. Pflanzen Sie etwa acht bis zehn Stück pro Quadratmeter. An sonnigen Standorten eignet sich eine mindestens fünf Zentimeter dicke Kiesschicht, vorausgesetzt, Sie legen zuvor ein wasserdurchlässiges Unkrautvlies darunter. Dieses Vlies hemmt das Unkrautwachstum und lässt dennoch Regenwasser durch. Im Schatten sollten Sie lieber Rinde wählen, da diese den Boden feucht hält. Achten Sie jedoch auf die Menge an Gestein. Ein Garten, der nur aus Kies besteht, heizt sich im Sommer stark auf und bietet Bienen und Schmetterlingen kaum Lebensraum. Manche Gemeinden haben diesbezüglich Vorschriften. Erkundigen Sie sich daher vorab. Kombinieren Sie Steine daher mit ausreichend Grün.
VollzeitBewerbung bis 25.10.Facharzt (m/w/d) für RadiologieMedizinische Universität Lausitz – Carl Thiem · CottbusZur Stelle →Alle 415 Stellen in Südbrandenburg →So sieht Ihr Vorgarten auch im Winter noch gepflegt aus
Auch in den kalten Monaten schauen Sie lieber auf eine gepflegte Hausfront als auf kahlen Boden. Wählen Sie daher ein paar Pflanzen, die im Winter grün bleiben, wie zum Beispiel Japanische Stechpalme, und fügen Sie eine Weihnachtsrose hinzu, die mitten im Winter blüht. Lassen Sie Ziergräser und Fetthenne nach der Blüte einfach stehen, denn mit Raureif oder einer Schneeschicht sehen sie besonders schön aus. Entfernen Sie im Herbst nur dicke Laubschichten von Ihren Pflanzen und legen Sie eine Schicht Kompost oder Rindenmulch aus, damit der Boden geschützt bleibt. Wenn Sie bei der Gartenpflege jetzt schon an den Frühling denken, starten Sie in die neue Saison mit einem schönen Vorgarten und müssen im Frühling nur noch kurz zurückschneiden.
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Foto: Field Cottage / Pexels













