Lausitz/Elbe-Elster. Die erste openart Lausitz Biennale ist eröffnet. Bis zum 20. September zeigen rund 70 Künstlerinnen und Künstler an sieben Orten in der Niederlausitz zeitgenössische Kunst. Getragen wird das Vorhaben mit rund 3,8 Millionen Euro aus dem STARK-Programm.
Update, 1. August: Kulturstaatssekretär Tobias Dünow hat die Biennale am Freitagabend im Atelierhof Werenzhain eröffnet. „Die Lausitz befindet sich im Wandel und Kunst kann diesen Wandel begleiten, neue Perspektiven eröffnen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen“, sagte er. Die Biennale zeige, „dass Wandel nicht nur Herausforderung ist, sondern auch kreative Kraft freisetzt“.
3,8 Millionen Euro aus dem STARK-Programm
Hinter der Biennale steht der Atelierhof Werenzhain. Bund, Land und Landkreis fördern das Vorhaben mit rund 3,8 Millionen Euro über das STARK-Programm, das Land Brandenburg steuert in diesem Jahr rund 92.500 Euro bei. Das Geld ist auf mehrere Jahre angelegt: Von 2025 bis 2029 soll in der Lausitz eine dezentrale Kunstausstellung mit regionaler Verankerung und überregionaler Ausstrahlung entstehen.
Gezeigt wird bis zum 20. September in Werenzhain, Forst, Jamlitz, Lauchhammer, Doberlug-Kirchhain, am Rückersdorfer See und in Cottbus. Unter dem Motto „Kunst formt Räume“ treffen dabei internationale, bundesweite und regionale Positionen auf Museen, Industrieorte und Lost Places. Zum Programm gehören Malerei, Fotografie, Skulptur, Installationen, Multimedia und Performance, dazu szenische Lesungen und Workshops.
Originalmeldung vom 26. Juli:
Aus über 400 Bewerbungen wählten eine Fachjury und die künstlerische Leitung die Teilnehmenden aus – darunter internationale Namen ebenso wie regionale Kunstschaffende. Entscheidend waren die Qualität der Arbeiten sowie der Bezug zur Lausitz und ihren Transformationsprozessen.
Die Auftakttage der openart Lausitz Biennale
Eröffnet wird die openart Lausitz Biennale am Donnerstag, 31. Juli, um 17 Uhr mit der Auftaktveranstaltung und Vernissage auf dem Atelierhof Werenzhain. Die Eröffnung übernimmt Staatssekretär Tobias Dünow, durch den Abend führt eine Performance der „tanzkompanie golde g.“.
Am Freitag, 1. August, folgen zwei weitere Vernissagen: um 11 Uhr im Haus am Markt 20 in Doberlug-Kirchhain und um 17 Uhr die Schau „Die Welt zu Gast“ mit Sandskulpturen am Rückersdorfer See. Ein besonderes Highlight ist am 7. August eine Vertikalperformance der Gruppe Grotest Maru an den Biotürmen in Lauchhammer.
Ausstellungsorte in der ganzen Lausitz
Gezeigt wird die Kunst an vielfältigen Orten: vom Atelierhof Werenzhain über das Haus am Markt 20 in Doberlug-Kirchhain, die Biotürme und das Kunst- und Eisengussmuseum in Lauchhammer, Jamlitz und das Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte bis zur Kunsthalle Lausitz in Cottbus. Weitere Informationen gibt es unter openart-lausitz-biennale.de.
Foto: minkusimages
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Foto: Silvio John/Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)
Red. / Presseinformation





