Nach dem Fund eines führerlosen Boots am Senftenberger Stadthafen haben Taucher am Mittwochnachmittag eine leblose Person aus dem Wasser geborgen. Das berichtet brandenburg.media von vor Ort. Ausgelöst hatte den Großeinsatz ein am Dienstagabend entdecktes Boot, dessen Besatzung fehlte (->> wie berichtet) – gesucht wurde ein 63 Jahre alter Mann. Ob es sich bei der geborgenen Person um ihn handelt, hat die Polizei bislang nicht bestätigt. Die Ermittlungen zur Todesursache laufen.
Taucher bergen Toten
Ausgangspunkt des Großeinsatzes war ein führerloses Boot, das am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr im Stadthafen entdeckt worden war. Das Wasserfahrzeug trieb rund 50 Meter vom Bootssteg entfernt, von einem Bootsführer fehlte jede Spur. Im Umfeld fanden die Einsatzkräfte einen Strohhut und einen Schuh; zudem wurde ein Rucksack entdeckt, der nach Angaben der Polizei einem 63 Jahre alten Mann gehört.
Feuerwehr und Polizei suchten noch am Abend die Wasserfläche und das Ufer ab. Gegen 22 Uhr kam ein Polizeihubschrauber hinzu, der aus der Luft nach einer möglicherweise verletzten oder hilflosen Person suchte. Laut Polizeisprecher Lutz Miersch blieb die Suche am Abend jedoch ohne Ergebnis.
Sonar, Boote und schließlich Taucher
Seit Mittwochmorgen um 8 Uhr war die Wasserschutzpolizei mit einem aus Königs Wusterhausen angeforderten Boot im Einsatz. An Bord: zwei Beamte und ein Sonargerät, das Hindernisse unter Wasser über Schallwellen sichtbar macht. Am Nachmittag kam ein Rettungsboot der Feuerwehr hinzu.
Gegen 15 Uhr gingen schließlich Taucher ins Wasser – nach Angaben der Polizeidirektion Süd handelte es sich um Feuerwehrtaucher. Bereits rund zehn bis 15 Minuten nach Beginn des Einsatzes wurde eine leblose Person gefunden, geborgen und an den Steg gebracht. Anschließend rückte die Kriminaltechnik an.
Ermittlungen laufen
Ob es sich bei der oder dem Toten um den vermissten 63-Jährigen handelt, ist bislang nicht von der Polizei bestätigt. Die Beamten haben Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Diese dauern an.
Weitere Polizeimeldungen aus Oberspreewald-Lausitz:
Großräschen: Zeugen informierten am Dienstag gegen 19:30 Uhr die Rettungsleitstelle über eine Kollision zwischen zwei PKW in der Seestraße. Hier waren ein PKW BMW und ein FORD kollidiert, wodurch jeweils beide Fahrer verletzt und zur anschließenden Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurden. Sowohl der „320“ als auch der „Focus“ waren nicht mehr fahrbereit, die Schadenssumme wurde auf rund 20.000 Euro geschätzt. Gegen 21:00 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.
Lauchhammer: Dienstag gegen 14:40 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in die Siedlergasse gerufen. Hier brannte eine Hecke, wodurch ein Zaun und ein Carportdach beschädigt wurden. Die Feuerwehr konnte das Brandgeschehen schnell löschen, die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung ein. Die Schadenshöhe wurde auf rund 5.000 Euro geschätzt.
AusbildungBewerbung bis 1.4.Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik Bergbau 2027 (m/w/d)Lausitz Energie Bergbau AG · SprembergZur Stelle →Alle 354 Stellen in Südbrandenburg →Schipkau-Hörlitz: Polizeibeamte stellten während ihrer Streifentätigkeit am Mittwoch gegen 01:45 Uhr eine Beschädigung fest. Unbekannte hatten eine Gedenktafel für Opfer des Holocaust eingedellt. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.
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