Die Rettungswache Spremberg hat einen neuen Wachleiter. Seit dem 1. Oktober führt Daniel Haraszin die Wache der Rettungsdienst Spree-Neiße GmbH. Nach Angaben des Unternehmens ist er ein langjährig erfahrener Mitarbeiter aus den eigenen Reihen.
Langjähriger Mitarbeiter übernimmt die Wachleitung
Durch seine bisherige Tätigkeit kenne Haraszin die Abläufe und Anforderungen im Rettungsdienst und die Strukturen der Rettungswache Spremberg bereits sehr gut, teilt der Rettungsdienst mit. Als Wachleiter ist er künftig für die Organisation und die Abläufe an der Wache verantwortlich. Im Mittelpunkt steht dabei die zuverlässige Sicherstellung des täglichen Rettungsdienstbetriebes. Geschäftsführer Roger Preußmann und der Operative Leiter Ben Mangelsdorf gratulierten ihm zur neuen Aufgabe.
Neubau in der Lustgartenstraße seit 2024 in Betrieb
Die Rettungswache Spremberg befindet sich in der Lustgartenstraße 1 und ist eine von drei Lehrrettungswachen des Unternehmens. Der Neubau wurde im September 2024 eingeweiht. Die Kosten für das rund anderthalbjährige Bauprojekt lagen damals bei etwa 5,9 Millionen Euro. Die Fahrzeughalle mit integrierter Waschanlage bietet Platz für bis zu sieben Einsatzfahrzeuge. Dazu kommen Ruheräume für den 24-Stunden-Dienst und ein Schulungsraum für bis zu 50 Personen. Bei der Einweihung waren an der Wache zwei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug stationiert, die Zahl der Beschäftigten sollte damals von 42 auf etwa 50 steigen.
Im März 2025 übergab der Landkreis vier neue Rettungswagen für die Wachen in Forst und Spremberg. Die frühere Rettungswache in der Fröbelstraße nutzt seit Mai 2026 der Katastrophenschutz des Landkreises gemeinsam mit dem DRK Spremberg.
Neuer Transporter vom Autohaus in Spremberg
Am 30. September hat der Rettungsdienst zudem einen neuen Transporter übernommen, übergeben vom Autohaus Neumann in Spremberg. Es soll unter anderem als Apothekenfahrzeug dienen. Der Transporter der Marke Ford ist laut Unternehmen für vielfältige Aufgaben vorgesehen. Neben dem Einsatz als Apothekenfahrzeug übernimmt er Transportaufgaben aus dem Tagesgeschäft, etwa die Beförderung und Bereitstellung von Materialien und Ausstattungsgegenständen. Mit dem Transporter will der Rettungsdienst seine Logistik erweitern und die Abläufe im operativen Bereich verbessern.
Eine wichtige Unterstützung sei der Wagen vor allem für Jason Furkert, der beim Rettungsdienst Multiplikator für den Operativen Dienst ist, heißt es. Gemeinsam mit Geschäftsführer Roger Preußmann und dem Operativen Leiter Ben Mangelsdorf nahm er den Transporter beim Autohaus in Empfang. Für das Autohaus war Kundenberater Detlef Herold dabei.
Eine von sieben Rettungswachen im Landkreis
Die Rettungswache Spremberg gehört zur Rettungsdienst Spree-Neiße GmbH mit Sitz in Forst. Die Tochter des Landkreises betreibt seit dem 1. Januar 2023 den bodengebundenen Rettungsdienst im Kreis. Nach eigenen Angaben arbeiten 186 Beschäftigte an sieben Rettungswachen in Forst, Spremberg, Guben, Döbern, Burg (Spreewald), Peitz und Drebkau.
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