Nach einem lauten Knall und auffälligen Rissen in der Fassade ist in der Nacht zu Donnerstag ein Mehrfamilienhaus in der Weinbergstraße in Lauchhammer geräumt worden. Zehn Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Nach ersten Erkenntnissen ist die Standsicherheit des Gebäudes möglicherweise gefährdet.
Die Polizei hatte die Feuerwehr angefordert, nachdem an dem Wohngebäude offenbar erhebliche Schäden festgestellt worden waren. „Wir wurden durch die Leitstelle Lausitz alarmiert, durch die Polizei angefordert“, sagte Lauchhammers Stadtfeuerwehrführer Silvio Spiegle gegenüber Brandenburg Media. Vor Ort prüften die Einsatzkräfte das Gebäude und sicherten die betroffenen Bereiche ab.
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Bewohner mitten in der Nacht geweckt
Wegen der Schäden musste das Haus geräumt werden. Von den zehn unmittelbar betroffenen Bewohnern konnten fünf nach Angaben der Feuerwehr selbst eine andere Unterkunft finden. Die anderen fünf wurden zunächst im Feuerwehrgerätehaus untergebracht.
Schwierig war dabei vor allem die Uhrzeit. „Die größte Herausforderung war tatsächlich, die Bürger wach zu bekommen“, berichtete Spiegle.
Zusammenhang mit dem Knall noch offen
Wie es zu den Rissen in der Fassade kam und ob der zuvor wahrgenommene laute Knall damit zusammenhängt, ist bislang unklar. Die Ursache soll nun untersucht werden. Für die Bewohner ist damit auch offen, wann sie in ihre Wohnungen zurückkehren können. Weitere Maßnahmen zur Sicherung und zur Bewertung des Gebäudezustands sollen folgen.
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