Vor 100 Jahren entstand in Guben ein Bau von Ludwig Mies van der Rohe. Die Villa Wolf steht heute nicht mehr – ihre Geschichte aber schon. Am Sonntag widmet ihr das Museum einen ganzen Nachmittag.
Ein Meisterwerk, das es nicht mehr gibt
Die Villa Wolf gilt als bedeutendes Frühwerk des Architekten, der später das Bauhaus leitete und Bauten wie den Barcelona-Pavillon entwarf. Errichtet wurde sie 1926 für den Gubener Unternehmer Erich Wolf. Den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit überstand das Haus nicht.
Geblieben sind Fotografien, Pläne und die Grundmauern. Ein Verein arbeitet seit Jahren daran, das Erbe wieder sichtbar zu machen.
Vortrag zum Stand des Wiederaufbaus
Die Museumsnacht beginnt am Sonntag, 20. September, um 14 Uhr mit den beiden Sonderausstellungen. Um 15.15 Uhr folgt die offizielle Begrüßung, um 15.30 Uhr spricht Herr Mausbach über Aktuelles vom Verein zum Wiederaufbau der Villa Wolf und über die Forschungsbemühungen.
Dabei geht es um die Fragen, welche neuen Erkenntnisse es gibt, wie weit die Bemühungen vorangeschritten sind und wie das architektonische Erbe in Guben wieder sichtbar werden kann. Im Anschluss lädt ein Come-together zum Austausch ein, für eine kleine Stärkung ist gesorgt.
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Der Nachmittag in Guben im Überblick
Die Museumsnacht dauert von 14 bis 18 Uhr, der Eintritt beträgt zwei Euro. Damit reiht sich Guben in die Lausitzer Museumsnächte ein, zu denen in diesem Jahr Dutzende Häuser der Region einladen.
Für Guben ist die Villa Wolf mehr als ein verlorenes Gebäude: Sie ist der Beleg dafür, dass die Stadt einmal Schauplatz internationaler Architekturgeschichte war.
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Red. / Presseinformation






