15 neue Obstbäume wachsen künftig in einer Kleingartenanlage in Lübbenau. Wie die Stadt mitteilte, haben die Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald, das UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald, der Kleingartenverein „Am Feierabendheim e. V.“ sowie Schülerinnen und Schüler der Jena-Plan-Schule dort gemeinsam eine Streuobstwiese angelegt. Die Aktion fand im Rahmen von „Spreewandel 2026 – der Woche der Klimaanpassung im Spreewald“ statt und wurde von der Sparkasse Niederlausitz unterstützt. Nach Angaben der Stadt sollen die Obstbäume unter anderem Schatten spenden, das Mikroklima verbessern und Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten bieten.
15 Obstbäume für neue Streuobstwiese in Lübbenau
Die Pflanzaktion fand im Rahmen von „Spreewandel 2026 – der Woche der Klimaanpassung im Spreewald“ statt. Gemeinsam beteiligt waren nach Angaben der Stadt die Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald, das UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald, der Kleingartenverein „Am Feierabendheim e. V.“ sowie Schülerinnen und Schüler der Jena-Plan-Schule.
Gemeinsam pflanzten die Beteiligten insgesamt 15 Obstbäume in der Kleingartenanlage. Dadurch entstand eine Streuobstwiese in Lübbenau. Unterstützt wurde die Aktion laut Pressemitteilung von der Sparkasse Niederlausitz als Sponsor. Die Stadt beschreibt die Pflanzaktion zugleich als gemeinsames Projekt verschiedener Generationen und Einrichtungen. Nach Angaben der Stadt nutzten die Beteiligten die gemeinsame Arbeit auch für den Austausch zwischen Jung und Alt. Die Stadt bezeichnet die Aktion in ihrer Mitteilung als Erfolg. Weitere Angaben zur Größe der neu entstandenen Streuobstwiese oder zu den gepflanzten Obstsorten enthält die Mitteilung nicht.
Obstbäume sollen bei Klimaanpassung unterstützen
Die Pflanzaktion steht nach Angaben der Stadt in direktem Zusammenhang mit dem Thema Klimaanpassung. Kleingärten sollen demnach nicht nur Flächen für den privaten Anbau von Obst und Gemüse bieten. Laut Mitteilung können sie außerdem Regenwasser speichern, Hitzeinseln reduzieren, die Artenvielfalt fördern und das Mikroklima verbessern.
Auch den Obstbäumen kommt dabei nach Darstellung der Stadt eine besondere Rolle zu. Sie sollen Schatten spenden, ihre Umgebung durch Verdunstung kühlen und Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten bieten. In der Pressemitteilung heißt es zudem, dass ein ausgewachsener Obstbaum täglich etwa so viel Sauerstoff produzieren könne, wie fünf bis zehn Menschen zum Atmen benötigen. Unter dem Blätterdach könne die Temperatur an heißen Tagen laut Mitteilung um bis zu 15 Grad Celsius sinken. Alexander Hoschke von der Naturwacht Spreewald hebt in der Mitteilung mehrere Aspekte der Pflanzung hervor: „Die Bäume sind ein Gewinn für uns alle – sie machen den Garten kühler, fördern die Artenvielfalt, schenken hoffentlich eine reiche Ernte und zeigen, wie Klimaanpassung im Kleinen funktioniert.“
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Bürgerstiftung betont Bedeutung neuer Bäume
Auch Michael Petschik von der Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald verweist auf die Bedeutung von Bäumen für die Klimaanpassung. „Bäume wirken wie natürliche Klimaanlagen. Daher ist der Erhalt bestehender Bäume so wichtig, aber auch die Pflanzung neuer Bäume ganz nach dem Motto ‚Der beste Zeitpunkt einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren, der zweitbeste Zeitpunkt ist heute‘“, wird zitiert.
Die gemeinsame Pflanzaktion war Teil der Woche der Klimaanpassung im Spreewald. Neben der praktischen Arbeit an der neuen Streuobstwiese stand nach Angaben der Stadt auch der Austausch zwischen den beteiligten Generationen im Mittelpunkt. Weitere Informationen zur Streuobstwiese sowie zu kommenden Aktionen sind laut Stadt bei der Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald erhältlich.
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Red. / Presseinformation
Bild: A. Jeschke




