Nach mehr als drei Jahrzehnten engagierter Arbeit in der Altersmedizin verabschiedet sich Chefärztin Dr. Karin Schmidt Ende Januar 2026 in den Ruhestand. Die Ärztin hat die Klinik für Geriatrie der Sana Kliniken Niederlausitz über viele Jahre mitaufgebaut und geprägt. Die Nachfolge ist bereits geregelt.
Chefärztin Dr. Karin Schmidt verabschiedet sich in den Ruhestand
Dr. Karin Schmidt geht Ende Januar 2026 in den Ruhestand. Die Fachärztin für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Geriatrie und Naturheilverfahren hat die Klinik für Geriatrie der Sana Kliniken Niederlausitz seit deren Aufbau vor mehr als 30 Jahren maßgeblich mitgestaltet. In dieser Zeit setzte sie Standards in der Versorgung älterer und häufig multimorbider Patientinnen und Patienten.
Dr. Karin Schmidt war über drei Jahrzehnte hinweg Teil der Klinik für Geriatrie und prägte deren Entwicklung in besonderem Maße. Kein anderer Chefarzt der Sana Kliniken Niederlausitz war so häufig mit seinem Team und der kompletten Klinikausstattung an unterschiedlichen Standorten tätig. Ebenso hat kein anderer ärztlicher Leiter eine Fachabteilung über einen vergleichbaren Zeitraum hinweg begleitet und weiterentwickelt.
Rückkehr in die Lausitz und Aufbau der Altersmedizin
Die gebürtige Klettwitzerin absolvierte ihr Medizinstudium in Magdeburg und kehrte anschließend in ihre Lausitzer Heimat zurück. Ihre Facharztausbildung zur Internistin absolvierte sie im Bergmannskrankenhaus Klettwitz, wo sie anschließend als Stationsärztin in der Inneren Abteilung tätig war.
Im Jahr 1994 wurde Dr. Karin Schmidt zur Chefärztin der neu gegründeten geriatrischen Klinik berufen. Zu diesem Zeitpunkt war die Altersmedizin in der Region noch wenig bekannt. Die Fachrichtung befasst sich mit Erkrankungen und besonderen Bedürfnissen älterer Patientinnen und Patienten.
Patientenorientierung und gezielte Ausstattung der Klinik
Zu Beginn ihrer Tätigkeit hospitierte Dr. Karin Schmidt mehrere Monate in verschiedenen Kliniken in Deutschland. Ziel war es, geeignete Konzepte, Abläufe und Ausstattungen für die neue Station zu übernehmen. Dabei legte sie besonderen Wert auf praktikable Lösungen für ältere und hochbetagte Menschen.
Der Fokus lag stets darauf, Patientinnen und Patienten möglichst mobil und selbstständig zu entlassen. Dafür wurden neben medizinischen Maßnahmen auch Hilfsmittel, Medikamente und weiterführende Therapien berücksichtigt. Dieser Ansatz prägte die Arbeit der Klinik über viele Jahre hinweg.
Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Fachbereich der Geriatrie deutlich weiterentwickelt. Neue Diagnoseverfahren, zusätzliche therapeutische Möglichkeiten sowie schonendere operative Verfahren erweiterten die Behandlung. Dabei wurde stets zwischen medizinisch Machbarem und individuell Sinnvollem abgewogen.
Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie gewannen zunehmend an Bedeutung. In der Klinik für Geriatrie in Lauchhammer wird die therapeutische Arbeit seit mehreren Jahren zusätzlich durch Therapiehunde unterstützt.
Teamarbeit als Grundlage des Erfolgs
„Die Klinik ist mein Kind“, betont Dr. Karin Schmidt. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte nur durch die enge Zusammenarbeit von Ärzten, Therapeuten, Sozialarbeitern, Psychologen und Pflegekräften möglich gewesen sei. Der Teamgedanke habe die Arbeit der Klinik stets begleitet.
Die Nachfolge an der Spitze der Klinik ist bereits geregelt. Ab dem 1. Februar 2026 übernimmt Dr. Josef Nees die Chefarztposition.
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