Während der FC Energie Cottbus bei Hertha BSC II ein Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestritt, erreichte die Verantwortlichen die Nachricht, dass Mittelfeldmann Maximilian Zimmer einen Kreuzbandriss diagnostiziert bekam. Das Testspiel endete 0:0, doch Thema war der Rückschlag für die Planungen von Claus-Dieter Wollitz für die in anderthalb Wochen beginnende zweite Hälfte der Saison 2018/2019.
„Auch für den Mittelfeldspieler selbst und das gesamte Team ist das ein echter Schock, der nach der zunächst vermuteten Verletzung am Meniskus unverhofft zu Tage trat. Maximilian Zimmer hat sich das vordere Kreuzband gerissen und muss operiert werden. Bei der leidgeplagten Vorgeschichte des 26-Jährigen sind medizinische Prognosen im Moment nicht zu stellen.“ heißt es von Vereinsseite.
Der Mittelfeldmann verletzte sich in der vergangenen Woche im Training, ebenso wie Niklas Geisler. Beii ihm bestätigten sich die Befürchtungen eines möglichen Risses des Syndesmosebandes nicht, so dass eine schlimmstenfalls mehrmonatige Ausfallzeit bis zum Saisonende nicht der Fall sein wird. „Dennoch wird der 18-Jährige mit einem Riss des mittleren Außenbandes im linken Sprungelenk etwa sechs Wochen pausieren müssen. Er wird somit in den kommenden Wochen weder dem Profiteam noch der U19-Mannschaft des FC Energie zur Verfügung stehen. Gerade jetzt, wo Niklas Geisler nah dran am Profiteam war, beim Auswärtsspiel in Rostock nur um Sekunden seinen ersten Drittligaeinsatz verpasste und die laufende Rückrundenvorbereitung mit starker Präsenz begonnen hatte.“
Trainer Claus-Dieter Wollitz hatte Veränderungen angekündigt und wollte den Nachwuchsspieler stärker ins Team einbinden.
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Einen Lichtblick im Cottbuser Lazarett gibt es dennoch, Jonas Zickert hatte nach langer Verletzung gegen Sparta Prag (0:2) seinen ersten Auftritt und sagte: „Ich habe die Winterpause sehr gut nutzen können. Ich war viel im Kraftraum und laufen, so dass ich nun am 4. Januar voll in die Rückrundenvorbereitung einsteigen konnte. Ich fühle mich sehr gut, das Knie fühlt sich stabil an und nun möchte ich angreifen und um einen Platz im Team kämpfen. Dafür werde ich alles geben. Das war ein guter Härtetest, gegen eine sehr gute Mannschaft und vor einem tollen Publikum im Stadion.“
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Foto: Christiane Weiland



