Pauline Grabosch vom RSC Cottbus ist Weltmeisterin im 1000-Meter-Zeitfahren. Bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Shanghai holte die 28-Jährige am Samstag die erste Goldmedaille für das deutsche Team und zugleich ihren ersten Einzeltitel bei einer Weltmeisterschaft.
Pauline Grabosch fährt der Konkurrenz klar davon
Pauline Grabosch setzte sich im Einzelzeitfahren über einen Kilometer mit dem großen Vorsprung von rund sechs Zehnteln durch. Die Sprinterin des RSC Cottbus fuhr 1:04,572 Minuten. Titelverteidigerin Hetty van den Wouw aus den Niederlanden kam mit 1:05,223 Minuten auf Rang zwei, 0,651 Sekunden hinter der Deutschen. Bronze ging an ihre niederländische Teamkollegin Sofie van Rooijen in 1:05,398 Minuten.
Beim Zeitfahren startet jede Fahrerin allein gegen die Uhr, es zählt nur die gefahrene Zeit.
Erster Einzeltitel nach fünf WM-Titeln im Teamsprint
Für die aus Magdeburg stammende Sprinterin ist es der erste Weltmeistertitel in einer Einzeldisziplin. Im Teamsprint ist Pauline Grabosch bereits fünffache Weltmeisterin, sie gewann den Titel 2018, 2020, 2021, 2022 und 2023. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris holte sie mit dem deutschen Team Bronze im Teamsprint. Einzelmedaillen bei Weltmeisterschaften hatte sie bisher nur im Sprint gewonnen, 2018 Bronze in Apeldoorn. Im Zeitfahren stand sie bisher vor allem bei Europameisterschaften auf dem Podest: Über 500 Meter gewann sie dort dreimal Silber, 2016, 2017 und 2021, sowie 2024 Bronze. In diesem Jahr wurde sie in Konya zudem Europameisterin im Teamsprint.
Zweite Medaille in Shanghai nach Bronze im Teamsprint
Gemeinsam mit ihren Cottbuser Teamkolleginnen Clara Schneider und Lea Sophie Friedrich hatte Pauline Grabosch zum WM-Auftakt bereits Bronze im Teamsprint gewonnen. Als Schlussfahrerin sicherte sie dem Trio damals im kleinen Finale mit einer starken letzten Runde die Medaille.
Freie MitarbeitBewerbung bis 23.11.Freiberufliche Lehrkräfte für gewerbliche Fachbereiche (m/w/d)Handwerkskammer Cottbus · CottbusZur Stelle →Alle 418 Stellen in Südbrandenburg →Auch ein weiterer Cottbuser ist in Shanghai schon auf dem Podest gelandet. Maximilian Dörnbach holte Silber im Keirin und musste sich im Finale nur dem Niederländer Harrie Lavreysen geschlagen geben. Die Weltmeisterschaften in Shanghai enden am Sonntag.
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Red. / Presseinformation

















