Cottbus und Zielona Góra haben ihre gemeinsame Zukunftsvision erneut unterzeichnet. Oberbürgermeister Tobias Schick und Stadtpräsident Marcin Pabierowski setzten ihre Unterschriften beim Weinfest in der polnischen Partnerstadt darunter. Die Partnerschaft besteht seit 51 Jahren.
Eine Fortschreibung, die Tradition hat
Die Zukunftsvision wird jährlich fortgeschrieben. Sie hält fest, welche gemeinsamen Vorhaben in den kommenden Jahren weitergeführt oder neu angestoßen werden sollen. Unterzeichnet wurde sie in diesem Jahr während des Weinfestes, zu dem eine Cottbuser Delegation nach Zielona Góra gereist war.
Im Mittelpunkt der künftigen Zusammenarbeit stehen grenzüberschreitende Projekte, unter anderem im Kooperationsprogramm INTERREG VI A Brandenburg–Polen. Dazu gehören Vorhaben rund um den Europäischen Parkverbund Lausitz sowie Partnerschaftsprojekte für Seniorinnen und Senioren, für Menschen mit Behinderungen und für Jugendliche.
Was in der Vereinbarung festgehalten ist
Die Stadt nennt diese Vorhaben für die kommenden Jahre:
Medizinstudium auf beiden Seiten der Grenze
Neu hinzu kommt ein Vorhaben, das beide Hochschulstandorte betrifft: Die Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Studiengängen des Collegium Medicum der Universität Zielona Góra und der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem soll unterstützt werden. Erste Formen dieser Kooperation sind vorgesehen.
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Weitere Schwerpunkte sind die Sichtbarkeit der Partnerstädte im Cottbuser Stadtbild und die Zusammenarbeit von Vereinen, Schulen und Kultureinrichtungen.
Cottbuser Karnevalisten beim Festumzug
Höhepunkt des Besuchs war am Samstag der traditionelle Festumzug. Vertreten waren die Interessengemeinschaft Cottbuser Carneval, der Karneval-Verband Lausitz 1990 sowie Cottbuser Mitglieder der Federation of European Carnival Cities. Zahlreiche Vereine, Schulen und Initiativen aus beiden Städten zogen mit durch Zielona Góra.
Euroregion beriet auch über den Zivilschutz
Während des Besuchs tagte außerdem der erweiterte Vorstand der Euroregion Spree-Neiße-Bober. Schick beriet dort als Präsident der deutschen Seite gemeinsam mit Czesław Fiedorowicz, dem Präsidenten des Konvents der polnischen Seite. Thema waren neben Wirtschaft, Kultur und Bildung auch Fragen des Katastrophen- und Zivilschutzes.
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Red. / Presseinformation
Fotos: Stadt Cottbus/Chóśebuz





