Das vierte Sandowfest hat am Samstag mit über 1.500 Gästen einen Besucherrekord erreicht – und den Initiatoren womöglich einen Durchbruch beschert: Oberbürgermeister Tobias Schick stellte nach Angaben der Veranstalter in Aussicht, dass die Räume des ehemaligen Tanzlokals „Podium“ saniert und schrittweise als Ort für Begegnung und Hilfe in Sandow nutzbar gemacht werden könnten.
Sandowfest so gut besucht wie nie
Bei gutem Wetter strömten die Gäste auf die Festwiese neben dem Bürgerhaus SandowKahn an der Elisabeth-Wolf-Straße. Das von rund 40 Ehrenamtlichen gestemmte Nachbarschaftsfest bot in diesem Jahr ein besonders vielfältiges Musikprogramm und mehr Feststände als je zuvor – von Kunst und Kultur über Vereine bis zu Spiel- und Kreativzelten.
Über 1.000 Unterschriften für ein „Haus für Sandow“
Sandow Community Power übergab dem Oberbürgermeister den Zwischenstand von über 800 Unterschriften der Petition für ein Begegnungszentrum im Stadtteil – bis zum Festende knackte die Zahl online und auf Papier die Tausendermarke. Schick würdigte das Fest als Beispiel gelingender Gemeinschaft und nannte das frühere Tanzlokal „Podium“ nahe der Sandower Hauptstraße einen geeigneten Ort für ein solches Zentrum. Ein Zentrum werde es „nicht schon nächste Woche“ geben, notwendige Sanierungen könnten aber zeitnah angeschoben werden. Der OB wünscht sich dort nach Veranstalterangaben auch eine Stelle des städtischen Bürgerservice – und rief die Anwesenden auf, die Petition zu unterzeichnen.
Veranstalter wollen dranbleiben
„Jetzt gibt es endlich ein klares Bekenntnis der Stadt und darüber freuen wir uns sehr. Wir bleiben trotzdem aktiv dran, damit sich der Prozess nicht über Jahre verschleppt“, erklärte SCP-Sprecherin Birgit Mankour. Das Sandowfest soll es auch im nächsten Jahr geben. Die Petition läuft weiter unter sandowcommunitypower.de.
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Foto: Isabell Wendlik
Red. / Presseinformation




