Update 10:56 Uhr: Der Zünder ist gesprengt, der Sperrkreis damit aufgehoben. Ein großer Dank gilt wieder dem Team des KMBD für die schnelle und sichere Arbeit! Auch der Zugverkehr kann nun langsam wieder anrollen.
Update 10:40 Uhr: Der Zünder der 250kg-Bombe konnte durch die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes erfolgreich ausgebaut werden. Dieser muss nun noch gesprengt werden, bevor der Sperrkreis aufgehoben werden kann.
Update 10:00 Uhr: Wie es seitens der Stadt Cottbus heißt, ist der Sperrkreis erfolgreich eingerichtet. Die Evakuierung sei bereits um 09:17 Uhr abgeschlossen gewesen. Der mit lediglich 300 Metern recht kleine Sperrkreis erklärt sich übrigens dadurch, dass der KMBD Container rund um die Fundstelle der Bombe aufgebaut hat. Fünf Personen, so die Stadt weiter, befinden sich in der eingerichteten Notunterkunft in der Bauhausschule.

Evakuierung und Sperrkreis in Cottbus am heutigen Freitag
Nach Angaben der Stadt Cottbus wurde auf dem Bahngelände eine Weltkriegsbombe gefunden. Es handelt sich um einen Fund aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Gewicht von etwa 250 Kilogramm. Die Bombe ist deutscher Bauart und mit einem russischen Zünder versehen. Sie war am Dienstag, 18. November 2025, bei einer Munitionssuche entdeckt worden. Für die geplante Entschärfung am Freitag wurde ab 08:00 Uhr ein Sperrkreis mit einem Radius von rund 300 Metern eingerichtet. In diesem Bereich mussten etwa 500 Cottbuserinnen und Cottbuser ihre Wohnungen vorübergehend verlassen.
Von der Sperrung betroffen waren die Sachsendorfer Straße sowie Teile der Mittelstraße, der Straße An der Werkstatt, Am Wackergrund und der Friedrich-Hebbel-Straße. Die Karl-Liebknecht-Straße bildete die Grenze des Sperrgebiets. Sie blieb befahrbar und war ausdrücklich nicht von der Sperrung betroffen.

Straßensperrungen und Bahnverkehr während der Arbeiten
Während der Bombenentschärfung kam es im Umfeld des Fundortes zu Verkehrseinschränkungen. Die genannten Straßen im Sperrkreis waren gesperrt. Damit sollte die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner sowie ein geordneter Ablauf der Arbeiten gewährleistet werden. Der öffentliche Personennahverkehr in Cottbus war nach Angaben der Stadt nicht betroffen. Busse und Straßenbahnen fuhren weitestgehend uneingeschränkt und konnten regulär genutzt werden. Somit blieb der innerstädtische Nahverkehr trotz der Maßnahmen rund um die Weltkriegsbombe in Cottbus aufrechterhalten.
Der Zugverkehr war hingegen ab 10:00 Uhr vollständig eingestellt. Der planmäßige Schienenersatzverkehr fuhr weiter. Die Deutsche Bahn informierte eigenständig über betroffene Strecken, Fahrpläne und mögliche Ausfälle am Freitag.

Notunterkunft, Hilfeangebote und eingesetzte Kräfte
Für Menschen aus dem Sperrkreis stand am Freitag eine Notunterkunft zur Verfügung. Nach Angaben der Stadt konnte die Turnhalle der Bauhausschule in der August-Bebel-Straße genutzt werden. Personen, die diese Notbleibe in Anspruch nehmen, sollten sich selbst mit notwendigen Medikamenten sowie mit Speisen und Getränken versorgen, da vor Ort keine umfassende Versorgung vorgesehen war.
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Red. / Presseinformation







