Im Frühjahr 2019 wurden rund 20.200 Tonnen Spargel in Brandenburg gestochen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, liegt diese Erntemenge rund 3.000 Tonnen unter dem Rekordergebnis von 2018.Trotzdem liegt das diesjährige Ergebnis noch 7 Prozent über dem sechsjährigen Durchschnitt. Laut Aussagen vieler Produzenten litt der Spargel vor allem unter dem Wasserdefizit des regenarmen Vorjahres und den diesjährig unterdurchschnittlichen Niederschlägen der Monate Februar und April.
Der Ertrag von 54 Dezitonnen je Hektar entspricht einem Rückgang um etwa 6 Prozent gegenüber dem sechsjährigen Durchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem fast 60 Dezitonnen je Hektar geerntet wurden, verminderte sich der Ertrag sogar um 10 Prozent. 2019 wurde auf mehr als 3 700 Hektar Spargel gestochen. Weitere 800 Hektar entfallen auf den noch nicht im Ertrag stehenden Spargel. Gegenüber dem Vorjahr verkleinerte sich die Ertragsfläche um 4 Prozent, liegt aber immer noch 14 Prozent über dem sechsjährigen Durchschnitt.
Das Hauptanbaugebiet für Spargel ist der Landkreis Potsdam-Mittelmark. Hier befinden sich knapp 70 Prozent der Ertragsflächen. 65 Prozent dieses edlen Gemüses konnten hier 2019 gestochen werden. Das endgültige Jahresergebnis wird im Februar 2020 veröffentlicht.
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