„Dass sich das Wort Kohlekraft auf keiner Seite des Klimaaktionsplans wiederfindet, spricht Bände. Die Bundesregierung liefert auf die zentrale klimapolitische Frage, wie die klimaschädliche Energieerzeugung reduziert werden soll, keine Antwort. Die Lücke zum deutschen Klimaziel wird hiermit nicht geschlossen werden. Denn wer den Kohleausstieg nicht einleitet, vollzieht nur die halbe Energiewende und leistet keinen glaubwürdigen Beitrag dafür die Erderwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen.
Während in Lima dieser Tage über die weltweite Reduzierung fossiler Energien verhandelt wird, manifestiert die deutsche Bundesregierung mit diesem sogenannten Klimaaktionsplan die Kohleverstromung in Deutschland. Damit kratzt sie nicht nur an Deutschlands klimapolitischer Reputation, sondern gefährdet einen ein neues Klimaabkommen. Wenn die Welt nicht umsteuert von fossilen hin zu erneuerbaren Energien, sind alle anderen Klimaschutzanstrengungen nicht viel mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.“
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