Die Verbraucherpreise in Brandenburg lagen im Oktober 2,9 Prozent über dem Vorjahresmonat. Damit hat sich die Teuerung nach 3,6 Prozent im September deutlich abgeschwächt, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Treiber blieb Kraftstoff, der 27,1 Prozent mehr kostete als vor einem Jahr.
Energiesteuersenkung bremst den Anstieg der Spritpreise
Energie war nach Angaben des Amtes auch im Oktober der Inflationstreiber. Kraftstoffe kosteten in Brandenburg 27,1 Prozent mehr als im Oktober 2025, in Berlin sogar 33,4 Prozent. Der Preisauftrieb an den Zapfsäulen hat sich aber abgeschwächt. Eine Ursache könnte laut Amt die Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel sein, die seit Oktober wirkt. Im September hatte Kraftstoff in Brandenburg noch 37,8 Prozent mehr gekostet als ein Jahr zuvor. Auch leichtes Heizöl war deutlich teurer als im Vorjahresmonat, Strom und Gas dagegen günstiger. Wo Tanken in der Region gerade am günstigsten ist, zeigt unser täglicher Spritpreisvergleich.
Gegenüber dem September gingen die Verbraucherpreise in Brandenburg insgesamt um 0,3 Prozent zurück, in Berlin um 0,2 Prozent. Deutlich günstiger als im Vormonat war vor allem Kraftstoff. Seit dem Sommer hatte die Teuerung in Brandenburg Monat für Monat angezogen, von 2,4 Prozent im Juni über 2,7 Prozent im Juli und 3,1 Prozent im August bis auf 3,6 Prozent im September. Die Zahlen für den September haben wir hier zusammengefasst.
Ohne Heizöl und Sprit liegt die Teuerung bei 1,9 Prozent
Wie stark die Energie die Verbraucherpreise nach oben zieht, zeigt eine weitere Zahl des Amtes. Ohne Heizöl und Kraftstoffe lag die Teuerung in Brandenburg im Oktober bei 1,9 Prozent, in Berlin bei 1,7 Prozent. Spürbar waren auch die Mieten. Die tatsächlichen Nettokaltmieten stiegen in Brandenburg um 2,4 Prozent, in Berlin mit 4,9 Prozent deutlich stärker.
Butter und Steinobst billiger, Kartoffeln teurer
Nahrungsmittel kosteten in Brandenburg 0,2 Prozent weniger als vor einem Jahr, in Berlin 0,3 Prozent weniger. Günstiger waren vor allem Molkereiprodukte, Speisefette und Speiseöle sowie Obst. Butter kostete in Brandenburg 23,4 Prozent weniger als im Oktober 2025, teilentrahmte Milch 10,5 Prozent und Vollmilch 7,3 Prozent weniger. Käse und Quark waren 5,5 Prozent, Bananen 4,2 Prozent billiger. Bei Pfirsichen, Kirschen, Pflaumen und ähnlichem Obst lag das Minus sogar bei 27,9 Prozent. Deutlich teurer als vor einem Jahr waren dagegen Kartoffeln, in Brandenburg um 13,4 Prozent.
Praktikum / duales StudiumBewerbung bis 1.4.Ausbildung zum Bachelor of Engineering - GreenEngineering 2027 (m/w/d)Lausitz Energie Kraftwerke AG · SprembergZur Stelle →Alle 202 Stellen in Südbrandenburg →Bei den Verbraucherpreisen für Oktober handelt es sich um vorläufige Ergebnisse. Die endgültigen Werte veröffentlicht das Amt im Statistischen Bericht zum Verbraucherpreisindex. Die Pressemitteilung mit allen Zahlen steht auf der Seite des Amtes.
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