Cottbus Freitag, 27 November 2020 von Redaktion / Presseinfo

Schauspieler Rolf-Jürgen Gebert nimmt Abschied von Cottbuser Theaterbühne

Schauspieler Rolf-Jürgen Gebert nimmt Abschied von Cottbuser Theaterbühne

Der Schauspieler Rolf-Jürgen Gebert nimmt Abschied von der Cottbuser Theaterbühne. Nach 40 Jahren Schauspielkarriere zählt er zu den "Urgesteinen" am Staatstheater. Er versetzte sich in unzählige Rollen, von Shakespeares Romeo über Sancho Panza bis zum Graf von Gloster in „König Lear“. 

Das Staatstheater Cottbus teilte dazu mit: 

Nach 40 Jahren auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ beendet Schauspieler Rolf-Jürgen Gebert Ende November seine Bühnenlaufbahn. Obwohl man ihm das wahrlich nicht ansieht, gehört er mittlerweile zu den „Urgesteinen“ am Staatstheater Cottbus. 1955 in Anklam geboren, studierte er im Anschluss an eine Ausbildung zum Instandhaltungsmechaniker mit Abitur von 1976 bis 1979 Schauspiel an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Die ersten Engagements führten ihn an das Landestheater Halle und an das Theater Stralsund. Im August 1986 wechselte er an das Cottbuser Theater, dem er seither treu geblieben ist.

Unzählige Rollen gespielt 

Hier spielte er sich in unzähligen Rollen in die Herzen der Zuschauer, von Shakespeares Romeo über Sancho Panza bis zum Graf von Gloster in „König Lear“. Unvergessen sind seine Rollen als Lanzelot in „Der Drache“ und McMurphy in „Einer flog über das Kuckucksnest“ – mit 99 Aufführungen in der Kammerbühne! Zuletzt verkörperte er u.a. den alten Dogsborough in „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ und den Bertram in „The Black Rider“. In den „Spreewälder Sagennächten“ begeisterte er viele Jahre mit großem Spielwitz als Wassermann gleichermaßen Alt und Jung. Er arbeitete mit zahlreichen Regisseuren zusammen, u.a. mit Christoph Schroth, Alejandro Quintana, Bernd Mottl, Mario Holetzeck, Milena Paulovics, Harald Fuhrmann, Christian Schlüter, Peter Kupke, Malte Kreuzfeldt und Andreas Nathusius.

Im Sommer 2019 feierte Rolf-Jürgen Gebert sein 40-jähriges Bühnenjubiläum. Den Spruch seines Schauspieldozenten Ottofritz Gaillard „Vergesst nie, ihr dürft spielen!“ begleitete ihn all die Jahre. Chapeau – und toi, toi, toi für die nächste Lebensetappe.

Red. / Presseinfo 

Bild: Staatstheater Cottbus 

Das könnte Sie auch interessieren

Neuste Angebote