Im Mittelpunkt von Volker Koepps Film aus dem Jahr 1999 stehen Herr Zwilling und Frau Zuckermann, die zu den letzten noch im alten Czernowitz geborenen Juden gehören. Beide verbindet neben ihrer Freundschaft nicht zuletzt die deutsche Sprache. Täglich besucht Herr Zwilling die 90-jährige Frau Zuckermann. Man spricht über frühere Zeiten, das gemeinsam Erlebte, über Politik und Literatur und die alltäglichen Sorgen. Mit ihren Erinnerungen verknüpft der Film Episoden aus dem jüdischen Leben im Czernowitz aus den späten 1990er Jahren, als die Stadt nach dem Ende der Sowjetunion erstmals wieder ins europäische Bewusstsein trat.
AusbildungBewerbung bis 1.4.Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik Kraftwerk Boxberg 2027 (m/w/d)Lausitz Energie Kraftwerke AG · BoxbergZur Stelle →Alle 402 Stellen in Südbrandenburg →Angesichts des wieder zunehmenden Antisemitismus in ganz Europa hat der Film auch 20 Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner Aussagekraft und Gültigkeit verloren. Auch das Leben der Menschen in der Region ist mit den politischen Auseinandersetzungen, mit der Annexion der Krim und dem fortdauernden Krieg in der Ost-Ukraine schwierig geblieben. Anlässlich des 75. Geburtstags von Volker Koepp kehrt „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ in restaurierter Fassung ins Kino zurück.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Regie: Volker Koepp
pm/red











