Brandenburg Freitag, 22 Januar 2021 von Redaktion / Presseinfo

Corona Brandenburg: Impfterminvergabe ab Sonntag vereinzelt wieder möglich

Corona Brandenburg: Impfterminvergabe ab Sonntag vereinzelt wieder möglich

Ab Sonntag können für einzelne Impfzentren in Brandenburg wieder telefonisch Termine vereinbart werden. Betroffen davon sind die Impfzentren in Elsterwerda, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Brandenburg, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz. Das teilte das Gesundheitsministerium heute mit. Aufgrund der weiterhin begrenzten Imstoffmenge können Erst-Impftermine nur bis zum 12. Februar vergeben werden. Für die Impfzentren Potsdam, Cottbus und Schönefeld findet weiterhin keine Terminvergabe statt. Speziell in Cottbus müssen Erstimpfungen abgesagt werden, nur Zweitimpfungen finden statt.

Das Gesundheitsministerium teilte dazu mit: 

Für die Impfzentren Elsterwerda, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Brandenburg, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz können ab Sonntag, 24. Januar, wieder Termine unter der 116117 vereinbart werden. Leider stehen weiterhin nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher werden vorläufig Erst-Impftermine in diesen Impfzentren nur bis zum 12. Februar vergeben. Bis zum 12. Februar können in den Impfzentren insgesamt rund 7.500 Impfungen durchgeführt werden. Aufgrund der Lieferschwierigkeiten des Impfstoffes von Pfizer und BioNTech ab der 4. KW 2021 musste die Impfterminvermittlung vorübergehend eingestellt werden.

Holger Rostek, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) erläutert: „Am Sonntag und zum Wochenanfang erwarten wir ein sehr hohes Anrufaufkommen und die wenigen Termine werden schnell ausgebucht sein. Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger um etwas Geduld. Sobald wieder ausreichend Impfstoff verfügbar ist, können wir die Kapazitäten in den Impfzentren schnell wieder hochfahren.“

Keine Impftermine in Cottbus, Potsdam, Schönefeld 

Für die Impfzentren Potsdam, Cottbus und Schönefeld werden bis auf weiteres keine neuen Impftermine vergeben. Termine für die Zweit-Impfung finden wie vereinbart statt. Die in der 4. und 5. KW vereinbarten Erst-Impftermine werden aktuell umgebucht und die Betroffenen persönlich über die Call Center sowie auch schriftlich per E-Mail und Brief informiert. Sobald wieder ausreichend Impfstoff im Impfzentrum verfügbar ist, werden diese Bürgerinnen und Bürger sofort unaufgefordert telefonisch kontaktiert, um mit ihnen neuen Termine zu vereinbaren. Die Call Center melden sich, die Bürgerinnen und Bürger müssen nichts weiter veranlassen.

Aktuell wurden bereits über 3.100 von insgesamt rund 9.000 Betroffenen angerufen. Die ersten Rückmeldungen zeigen, dass der mit Abstand größte Teil der Bürgerinnen und Bürger aufgrund der Vorinformation über Funk und Presse die Umbuchung akzeptiert und dankbar ist für den späteren Rückruf zur erneuten Terminvermittlung bei neuen Terminkapazitäten.

Dazu Holger Rostek: „Aus technischen Gründen erhalten leider einige Betroffene die Absage-E-Mail bereits vor dem Anruf aus dem Call Center. Das kann zu Irritationen führen und ist ein technisches Problem. Auf Landesebene können wir es leider nicht lösen, da diese E-Mails über die Bundesebene gesteuert werden. Deshalb ist uns eine Anpassung des Textes nicht möglich.“

Die Impfzentren Cottbus, Potsdam, Schönefeld, Elsterwerda, Frankfurt/Oder und Oranienburg werden mit dem Impfstoff Pfizer/BioNTech beliefert. Die Impfzentren Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz erhalten den Moderna-Impfstoff.

Priorisierung: Da zu Beginn nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, werden auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes folgende Personen zuerst geimpft:

• Personen im Alter von 80 Jahren und älter

• Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal

• Personal in der ambulanten Altenpflege

• Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren

• Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin Wir bitten darum, dass nur Personen aus diesen Gruppen sich an die 116117 wenden.

Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg sind auf dieser Internetseite veröffentlicht: https://brandenburgimpft.de.

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Red. / Presseinfo 

Bild: Klinikum Niederlausitz

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