Da lese ich einen Kommentar in einer regionalen Zeitung, dessen Tenor es ist sich zu beklagen, dass die Polizei immer neue Ideen hat um die Autofahrer abzuzocken. Auf Grund dieses Einfallreichtums müssen nun die armen Autofahrer jedes mal eine Vollbremsung hinlegen, wenn auch nur etwas fremdes am Straßenrand zu sehen ist. Damit werden dann Auffahrunfälle provoziert u.s.w.
Wird hier ein Pferd oder gleich mehrere von hinten aufgezäumt? Warum muss denn eine Blitzerangstbremsung hingelegt werden? Weil derjenige zu schnell fährt oder weil es einen Blitzer gibt? Andererseits, die Polizei kommt nur dorthin blitzen wo es sich lohnt.
Dies ist eine Aussage die mir Übelkeit verursacht. Es geht also tatsächlich nicht um die Überwachung des fließenden Verkehrs, sondern um die Höhe der Einnahmen.
Dazu hätte ich eine Idee.
Deutschland hebt endlich die Protokollpreise drastisch an.
So in der Größenordnung wie es in der Schweiz oder in Norwegen üblich ist. Dann könnten sie sogar mal dort blitzen wo zwar nicht extrem viel Verkehr ist, aber praktisch jeder um die 15 – 20km zu schnell fährt. Das Staatssäckel würde sich schnell füllen und als kleinen Nebeneffekt hätte man bestimmt weniger Unfälle und irgendwann würde auch der letzte Raser verstehen warum hier oder dort ein Schild mit einer Geschwindigkeitsangabe steht.
Kosten für Verkehrssünden im Ausland
Foto © André Karwath
Veröffentlich bei wikipedia unter Creative Commons Lizenz
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