Mit leuchtenden Laternen, Musik und Sankt Martin hoch zu Pferd wird am Samstag, dem 14. November, in Cottbus wieder das Martinsfest gefeiert. Wie die Veranstalter mitteilten, beginnt das ökumenische Fest um 16 Uhr rund um den Klosterplatz an der Klosterkirche. Geplant sind ein kleines Theaterspiel über das Teilen sowie ein Laternenumzug mit Posaunen und Trompeten durch den Puschkinpark. Zum Abschluss werden traditionell Martinshörnchen miteinander geteilt.
Martinsfest in Cottbus mit Laternen und Pferd
Das ökumenische Martinsfest findet in diesem Jahr am Samstag, dem 14. November, um 16 Uhr rund um den Klosterplatz an der Klosterkirche Cottbus statt. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Cottbus gestaltet die Veranstaltung, bei der insbesondere Kinder und Familien gemeinsam die Tradition des Martinstages feiern. Zum Programm gehört Sankt Martin, der hoch zu Pferd erscheint. Nach der Eröffnung erzählt ein kleines Theaterspiel die Geschichte des Teilens. Anschließend ziehen die Teilnehmer mit ihren Laternen und Lampions durch den Puschkinpark zum Klosterplatz. Posaunen und Trompeten begleiten den Umzug musikalisch. Zum Abschluss gibt es die traditionellen Martinshörnchen, die alle miteinander teilen. Damit greift das Fest den Gedanken des Teilens auch zum Ende der Veranstaltung auf.
Die Geschichte des heiligen Martin von Tours
Der Martinstag wird jährlich am 11. November begangen und erinnert an Martin von Tours, der im vierten Jahrhundert nach Christus lebte. Der Überlieferung zufolge beendete er um das Jahr 334 seinen Militärdienst, weil er diesen nicht länger mit seinem christlichen Glauben vereinbaren konnte. Im Jahr 371 wurde Martin zum Bischof von Tours ernannt. Bei der Bevölkerung galt er als gerechter und fürsorglicher Bischof. Nach seinem Tod wurde er am 11. November 397 in Candes bei Tours im heutigen Frankreich beigesetzt. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden zahlreiche Legenden um sein Leben. Gleichzeitig entwickelte sich eine weitreichende Verehrung, die bis heute mit dem Martinstag verbunden ist.
Sankt Martin als Schutzpatron vieler Menschen
Martin von Tours gilt als Schutzpatron verschiedener Länder, Berufsgruppen und gesellschaftlicher Gruppen. Dazu gehören unter anderem Frankreich und das österreichische Burgenland. Auch zahlreiche Handwerksberufe berufen sich auf ihn. Dazu zählen beispielsweise Weber, Gerber, Schneider, Hutmacher, Winzer und Müller. Darüber hinaus wird er unter anderem als Schutzpatron von Reisenden, Gastwirten, Hirten, armen Menschen, Gefangenen und Flüchtlingen verehrt. Die Geschichte des heiligen Martin und insbesondere das Teilen stehen auch beim ökumenischen Martinsfest in Cottbus im Mittelpunkt.
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