Die Rückkehrer- und Zuzugsinitiative Comeback Elbe-Elster hat am 8. Oktober beim Netzwerktreffen „STARKe Projekte in der Lausitz“ in Schwarzheide ihr Projekt Heimatbasis vorgestellt. Im Mittelpunkt stand die Bedeutung von Rückkehr und Zuzug für den Strukturwandel.
Rund 300 Gäste beim Netzwerktreffen im BASF-Kulturhaus
Am Donnerstag, 8. Oktober, kamen ab 14 Uhr rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft im BASF-Kulturhaus in Schwarzheide zusammen. Bei dem länderübergreifenden Netzwerktreffen präsentierten Brandenburg und Sachsen erstmals gemeinsam ausgewählte Projekte aus dem Bundesprogramm STARK. Comeback Elbe-Elster war am Informationsstand des Projektverbundes vertreten, zum Verbund der Lausitzer Initiativen für Rückkehr und Zuzug gehört unter anderem auch „Heeme fehlste!“ aus Spremberg.
Zu den Gästen und Rednern gehörten die brandenburgische Ministerin und Chefin der Staatskanzlei Kathrin Schneider, Dr. Mandy Pastohr, Präsidentin des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, sowie der sächsische Staatssekretär für Infrastruktur und Landesentwicklung Sören Trillenberg. Zudem wurden Fördermittelbescheide an Vorhaben aus Brandenburg und Sachsen übergeben.
Rückkehr und Zuzug als Thema am Informationsstand
Am Stand führte Comeback Elbe-Elster nach eigenen Angaben zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Rückkehr und Zuzug dazu beitragen können, Menschen für die Region zu gewinnen und langfristig an sie zu binden.
Heimatbasis als Anlaufstelle auch für Bundeswehrfamilien
Mit der Heimatbasis bietet Comeback Elbe-Elster eine Anlaufstelle für Rückkehrende und Neuzugezogene. Sie unterstützt beim Ankommen, vermittelt Kontakte zu regionalen Angeboten und stärkt die Verbindung zur Region. Die Heimatbasis sitzt in der Kirchstraße 10 in Herzberg (Elster), Projektkoordinatorin ist Melanie Mietsch. Über die Eröffnung der Anlaufstelle hatte NIEDERLAUSITZ aktuell hier berichtet.
Eine besondere Rolle spielt die Heimatbasis nach Angaben der Initiative angesichts des Personalaufwuchses am Bundeswehrstandort Schönewalde/Holzdorf. Für neu hinzukommende Soldatinnen und Soldaten sowie ihre Familien seien neben dem Arbeitsplatz auch Wohnraum, Kinderbetreuung, Schulen und berufliche Perspektiven für Angehörige entscheidend.
Der Wandel in den Kohlerevieren sei nicht nur eine ökonomische und ökologische Aufgabe, sondern verändere auch die Gesellschaft, so die Initiative. Damit neue wirtschaftliche Perspektiven nachhaltig wirken, müssten auch die Menschen und ihre Lebensbedingungen in den Blick genommen werden. Weitere Informationen gibt es unter www.comeback-ee.de/heimatbasis.
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