In Herzberg hat eine neue Anlaufstelle eröffnet: Die Heimatbasis in Herzberg unterstützt künftig Menschen, die nach Elbe-Elster ziehen, in ihre Heimat zurückkehren oder wegen des Bundeswehrstandortes Holzdorf/Schönewalde neu in die Region kommen, wie der Landkreis mitteilt.
Anlaufstelle für Zuziehende, Rückkehrer und Bundeswehrfamilien
Die Heimatbasis in Herzberg in der Kirchstraße 10 wurde am 28. Juli offiziell eröffnet. Sie informiert unter anderem zu Wohnraum, Kinderbetreuung, Schulen, ärztlicher Versorgung, Freizeit- und Vereinsangeboten sowie zu Arbeitsmöglichkeiten für Partnerinnen und Partner. Gleichzeitig vermittelt sie Kontakte zu den richtigen Ansprechpartnern und bringt Menschen miteinander ins Gespräch. Zur Eröffnung kamen Vertreter aus Kommunen, Bundeswehr, Wohnungswirtschaft, Vereinen und Institutionen zusammen, um sich über die gemeinsame Aufgabe auszutauschen.
Hintergrund: Ausbau des Bundeswehrstandortes Holzdorf
Hintergrund der Initiative ist der bevorstehende Ausbau des Bundeswehrstandortes Holzdorf/Schönewalde. Mit den neuen Arbeitsplätzen werden in den kommenden Jahren zahlreiche Soldatinnen und Soldaten, zivile Beschäftigte sowie ihre Familien in die Region ziehen. Viele bringen bereits einen Arbeitsplatz mit. Damit sie sich auch im Alltag schnell zurechtfinden und dauerhaft heimisch werden, setzt die Heimatbasis genau dort an, wo im täglichen Leben Fragen entstehen.
Teil der Initiative Comeback Elbe-Elster
Die Heimatbasis in Herzberg ist Teil der Rückkehrer- und Zuzugsinitiative Comeback Elbe-Elster und wird vom Verein Generationen gehen gemeinsam (G3) e. V. getragen. Der Landkreis Elbe-Elster hat das Projekt von Beginn an unterstützt. Als Verbindung zwischen Kommunen, Landkreis, Bundeswehr und weiteren Partnern sollen bestehende Angebote besser verknüpft und für Neubürgerinnen und Neubürger leichter zugänglich gemacht werden.
Landrat: „Wer gut ankommt, bleibt gerne“
Landrat Marcel Schmidt begrüßte die Eröffnung ausdrücklich: „Mit der Heimatbasis schaffen wir einen Ort, an dem Menschen unkompliziert Orientierung, Unterstützung und Kontakte finden. Wer gut ankommt, bleibt gerne. Davon profitieren die Menschen ebenso wie unsere Kommunen, Unternehmen und die gesamte Region.“ Die Leitung übernimmt Melanie Mietsch, die künftig als Ansprechpartnerin für Rückkehrer, Zuziehende und Bundeswehrangehörige bereitsteht. Das Projekt ist zunächst bis Ende 2026 angelegt, soll aber möglichst dauerhaft fortgeführt werden.
Foto: Kreisverwaltung Elbe-Elster/Torsten Hoffgaard
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