Zitruspflanzen in der Lausitz: In Branitz treffen sich seit Donnerstag Fachleute aus Deutschland und Polen zur Orangeriekultur. Es geht um die Geschichte der Gebäude – und um die Frage, wie man sie heute erhält.
Zweisprachige Tagung bis Samstag
Vom 3. bis 5. September ist die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz Gastgeberin der Tagung „Orangeriekultur in der Lausitz und ihre europäischen Verflechtungen“. Eingeladen hat der Arbeitskreis Orangerien in Deutschland; gekommen sind Fachleute aus Gartenverwaltungen und der Denkmalpflege.
Die Tagung läuft zweisprachig auf Deutsch und Polnisch, ausgerichtet in Kooperation mit der polnischen Stadt Żagań, deutsch Sagan. Auf dem Programm stehen Fachvorträge, Diskussionsrunden und Führungen durch Orangerien auf beiden Seiten der Grenze.
Zwei Themen stehen im Mittelpunkt
Zum einen geht es um die Geschichte der Lausitzer Orangerien und der Pflanzen, die darin überwinterten – Zeugnisse europäischer Garten- und Kulturgeschichte. Zum anderen um das, was heute Mühe macht: Erhalt, Sanierung und denkmalgerechte Nutzung der historischen Gebäude.
Warum Branitz
Dass die Tagung ausgerechnet hier stattfindet, begründet die Stiftung mit der Lage: Die Lausitz liege im geographischen Herzen Europas und sei kulturell wie geschichtlich eng mit den Nachbarregionen verbunden.
Dazu kommt ein Projekt, das über die Orangerien hinausweist. Im Branitzer Park entsteht mit der Baumuniversität nach Angaben der Stiftung Deutschlands größtes Modellvorhaben zur Klimaanpassung historischer Gärten und Parks.
Gefördert über die Euroregion
Finanziert wird die Tagung aus dem Kleinprojektefonds der Euroregion Spree-Neiße-Bober im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI A des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
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Das Programm steht online –>> orangeriekultur.de
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