Die Bauarbeiten an einer Trinkwasserleitung am Bahnübergang Kolkwitz-Nord sind vorerst gestoppt. Wie die LWG mitteilte, soll dort unter dem Bahndamm ein neues Schutzrohr für die Trinkwasserleitung verlegt werden, um die Leitung auf den geplanten zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lübbenau und Cottbus vorzubereiten. Während der Arbeiten wurden jedoch Verunreinigungen im Boden und Grundwasser festgestellt, deren Ursache derzeit noch unklar ist. Das Umweltamt des Landkreises Spree-Neiße ordnete deshalb einen Baustopp an und ließ weitere Untersuchungen veranlassen. Erst wenn die Ergebnisse ausgewertet und mögliche weitere Maßnahmen festgelegt sind, können die Arbeiten fortgesetzt werden. Der Bahnübergang bleibt wegen der vorhandenen Baugruben für Fahrzeuge gesperrt, der Geh- und Radweg kann weiterhin genutzt werden.
Baustopp in Kolkwitz-Nord nach Verunreinigung
Die Arbeiten finden im Bereich des Bahnübergangs Kolkwitz-Nord an der Bahnhofstraße statt. Hintergrund ist nach Angaben der LWG der geplante zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lübbenau und Cottbus. Dafür muss auch die dort verlaufende Trinkwasserleitung angepasst werden.
Das vorhandene Schutzrohr, durch das die Trinkwasserleitung im Bereich der Bahnstrecke verläuft, entspricht laut LWG wegen seines Alters und seiner Länge nicht mehr den künftigen Anforderungen. Deshalb will das Unternehmen unter dem Bahndamm ein neues Schutzrohr verlegen. Durch dieses soll anschließend die Trinkwasserleitung geführt werden.
Während dieser Arbeiten stellten die Beteiligten jedoch eine Verunreinigung von Boden und Grundwasser fest. Woher diese stammt, ist nach Angaben der LWG derzeit noch nicht geklärt. Daraufhin wurden umfangreiche Untersuchungen des Wassers und des Bodens veranlasst.
Umweltamt entscheidet über weitere Bauarbeiten
Das Umweltamt des Landkreises Spree-Neiße ordnete infolge der festgestellten Verunreinigung einen Baustopp an. Deshalb ruhen die Arbeiten derzeit vollständig. Wann sie weitergehen können, steht noch nicht fest.
Nach Angaben der LWG müssen zunächst alle Ergebnisse der Boden- und Wasseruntersuchungen vorliegen und ausgewertet werden. Anschließend soll das Umweltamt des Landkreises Spree-Neiße festlegen, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind. Erst danach kann entschieden werden, unter welchen Bedingungen die Bauarbeiten fortgesetzt werden können.
Die LWG macht in ihrer Mitteilung keine Angaben dazu, um welche Art von Verunreinigung es sich handelt. Auch zur möglichen Ursache liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Bahnübergang in Kolkwitz bleibt für Autos zu
Der Baustopp bedeutet allerdings nicht, dass der Bahnübergang vorübergehend wieder für den Autoverkehr geöffnet werden kann. Nach Angaben der LWG befinden sich im Baustellenbereich weiterhin offene Baugruben. Deshalb sei eine sichere Freigabe für Fahrzeuge derzeit nicht möglich.
Für Fußgänger und Radfahrer gibt es dagegen keine Änderung. Der Geh- und Radweg am Bahnübergang bleibt laut Unternehmen weiterhin passierbar.
Wie lange der Baustopp in Kolkwitz-Nord dauern wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Das hängt von den Ergebnissen der laufenden Untersuchungen sowie den anschließend vom Umweltamt festgelegten Maßnahmen ab.
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Red. / Presseinformation




