Ein außergewöhnlicher Einsatz hat Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Donnerstagvormittag in Neu Sacro bei Forst über mehrere Stunden beschäftigt. Wie dsa Team von brandenburg.media von vor Ort berichtete, befand sich eine Person auf dem Dach eines Wohnhauses und weigerte sich zunächst, dieses zu verlassen. Während des Einsatzes soll die Person zudem Dachziegel in Richtung der Einsatzkräfte geworfen haben. Die Feuerwehr brachte einen Teleskopmast sowie vorsorglich ein Sprungpolster in Stellung, während Polizei und Einsatzkräfte versuchten, die Situation durch Gespräche zu beruhigen. Nach rund vier Stunden konnte die Person schließlich mithilfe der Feuerwehr vom Dach geholt und unter Polizeibegleitung zur medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei, so brandenburg.media weiter, soll sie zuvor in der Nacht in mehrere Wohnhäuser eingebrochen sein.
Großeinsatz in Neu Sacro dauerte mehrere Stunden
Gegen 10 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Einsatz „Rettung aus Höhen und Tiefen“ nach Neu Sacro alarmiert. Nach Angaben von brandenburg.media befand sich eine Person auf dem Dach eines Wohnhauses. Die Polizei geht nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass die Person zuvor in der Nacht in mehrere Wohnhäuser eingebrochen sein soll. Ob tatsächlich ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Um eine sichere Rettung zu ermöglichen, brachte die Feuerwehr Forst ihren Teleskopmast in Stellung. Gemeinsam mit der Polizei versuchten die Einsatzkräfte zunächst, die Person zum freiwilligen Verlassen des Daches zu bewegen.
Dachziegel geworfen und Sprungpolster aufgebaut
Die Situation entwickelte sich laut brandenburg.media jedoch schwierig. Die Person soll sich geweigert haben, das Dach zu verlassen, und während des Einsatzes Dachziegel in Richtung der Einsatzkräfte geworfen haben. Mehrere Gesprächsversuche blieben zunächst ohne Erfolg. Zwischenzeitlich wurde auch die Verhandlungsgruppe der Polizei alarmiert. Deren Einsatz war letztlich jedoch nicht mehr erforderlich.
Aus Sicherheitsgründen errichtete die Feuerwehr vor dem Gebäude zusätzlich ein Sprungpolster, um die Person im Falle eines Absturzes auffangen zu können. Der Teleskopmast blieb währenddessen in Bereitschaft.
Person kam anschließend ins Krankenhaus
Erst nach rund vier Stunden konnte die Person nach Angaben von brandenburg.media zum Einlenken bewegt werden. Mithilfe der Feuerwehr verließ sie das Dach und wurde anschließend unter Begleitung der Polizei zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Gegen 14:20 Uhr war der Einsatz beendet. Die Polizei hat Ermittlungen zu den mutmaßlichen Einbrüchen aufgenommen. Ob die Person mit den Taten in Verbindung steht, soll nun im Rahmen der weiteren Untersuchungen geklärt werden.
Weitere Polizeimeldungen aus Spree-Neiße:
Neuhausen/Spree: Zeugen informierten am Mittwoch gegen 11:50 Uhr die Polizei über einen Einbruch in einen Container in der Waldstraße. Unbekannte hatten sich gewaltsam Zugang zum Lager verschafft und Werkzeug entwendet. Die Schadenssumme wurde auf rund 250 Euro geschätzt. Kurz darauf wurde die Polizei über einen weiteren Einbruch im Bräsinchener Weg informiert. Unbekannte hatten sich gewaltsam Zugang zu einem Vereinsgebäudes verschafft und dieses durchwühlt. Auf den ersten Blick wurde nichts entwendet. Der Schaden wurde auf rund 500 Euro geschätzt.
Peitz: Ein Mann bemerkte am Mittwoch kurz vor 20:00 Uhr das Fehlen seines E-Scooters in der Straße Am Malxebogen. Unbekannte hatten gewaltsam das Schloss beschädigt und anschließend den E-Scooter entwendet. Der Schaden wurde auf rund 1.600 Euro geschätzt.
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Red. / brandenburg.media




