Nach rund 17 Monaten Bauzeit ist der zweite Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Buckau abgeschlossen und am heutigen Dienstag offiziell für den Verkehr freigegeben worden. Wie der Landkreis Elbe-Elster mitteilte, wurden auf insgesamt 685 Metern die Kreisstraßen 6244 und 6245 grundlegend erneuert, die Fahrbahn auf 5,50 Meter verbreitert sowie neue Gehwege, Zufahrten und eine modernisierte Bushaltestelle geschaffen. Zudem wurden die Straßenentwässerung verbessert, Versorgungsleitungen erneuert und Leerrohre für einen späteren Glasfaserausbau verlegt. Der nun fertiggestellte Abschnitt kostete rund 1,7 Millionen Euro und wurde vom Land Brandenburg mit etwa 1,2 Millionen Euro gefördert. Mit der Freigabe endet zugleich das rund dreijährige Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Elbe-Elster und der Stadt Herzberg.
Ortsdurchfahrt Buckau vollständig modernisiert
Nach Angaben des Landkreises Elbe-Elster ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt Buckau nach rund 17 Monaten Bauzeit im zweiten Bauabschnitt abgeschlossen. Gemeinsam mit Infrastrukturminister Robert Crumbach, Herzbergs Bürgermeister Karsten Eule-Prütz sowie Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Behörden, Planungsbüros und Bauunternehmen gab Landrat Marcel Schmidt die erneuerte Strecke am 4. August offiziell für den Verkehr frei.
Im zweiten Bauabschnitt wurden rund 405 Meter der Kreisstraße 6244 sowie 280 Meter der Kreisstraße 6245 grundhaft erneuert. Dabei erhielt die Fahrbahn einen vollständigen Neuaufbau. Gleichzeitig entstanden neue Gehwege und Grundstückszufahrten. Zudem wurde die Bushaltestelle modernisiert, die Straßenentwässerung verbessert sowie Versorgungsleitungen erneuert beziehungsweise verlegt. Darüber hinaus wurden Leerrohre für einen späteren Glasfaserausbau eingebaut. Archäologische Untersuchungen begleiteten die Bauarbeiten, brachten nach Angaben des Landkreises jedoch keine bedeutenden Funde hervor.

Mehr Sicherheit und bessere Infrastruktur in Buckau
Der Ausbau war laut Landkreis notwendig geworden, weil die bisher lediglich zwischen 3,80 und fünf Meter breite Fahrbahn erhebliche Schäden aufgewiesen hatte. Auch die Entwässerung entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen und Gehwege waren nur abschnittsweise vorhanden.
Mit der nun 5,50 Meter breiten Ortsdurchfahrt sollen sich die Verkehrsqualität und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessern. Nach Angaben des Landkreises tragen außerdem die moderne Straßenentwässerung sowie der durchgehende Gehweg zu einer höheren Wohnqualität, weniger Erschütterungen und einer geringeren Lärmbelastung bei.
Land investierte knapp zwei Millionen Euro Fördermittel
Für den zweiten Bauabschnitt wurden rund 1,707 Millionen Euro investiert. Das Land Brandenburg unterstützte das Vorhaben mit Fördermitteln in Höhe von 1.205.888 Euro. Die Planung übernahm die Ingenieurgemeinschaft WTU GmbH aus Bad Liebenwerda, die Bauausführung erfolgte durch die Streubel Tiefbau GmbH aus Schönewalde, Ortsteil Dubro.
Infrastrukturminister Robert Crumbach erklärte laut Pressemitteilung, das gemeinsame Projekt zeige die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Land, Landkreis und Kommune, um die Verkehrsqualität und die Sicherheit in allen Landesteilen zu verbessern.
Landrat Marcel Schmidt betonte nach Angaben des Landkreises, dass mit dem Abschluss der Arbeiten nicht nur in eine moderne Verkehrsinfrastruktur, sondern auch in die Zukunft der Dörfer investiert worden sei. Er dankte dem Land Brandenburg, der Stadt Herzberg (Elster), den beteiligten Planungs- und Bauunternehmen sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Geduld während der Bauzeit.
Mit der Verkehrsfreigabe endet ein rund dreijähriges Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Elbe-Elster und der Stadt Herzberg (Elster). Seit dem Baubeginn des ersten Bauabschnitts im August 2023 wurden nach Angaben des Landkreises insgesamt 2,764 Millionen Euro investiert. Das Land Brandenburg förderte das Gesamtvorhaben mit rund 1,969 Millionen Euro.
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Red. / Presseinformation




