In Graustein ist der Grundstein für ein umfangreiches Bauvorhaben gelegt worden. Wie die Stadt Spremberg mitteilte, entstehen eine neue Kita für bis zu 40 Kinder und eine Fahrzeughalle für die örtliche Feuerwehr. Zudem werden bestehende Gebäude sowie Teile des Dorfgemeinschaftshauses saniert und die Außenanlagen neu gestaltet. Die rund 5,7 Millionen Euro teure Maßnahme soll im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein und wird mit 1,9 Millionen Euro aus dem LEADER-Programm gefördert.
Grundsteinlegung für Bauprojekt in Graustein
Die Bodenplatten sind bereits gegossen und Gerüste stehen auf der Baustelle: Das Bauprojekt in Graustein nimmt sichtbar Form an. Wie die Stadt Spremberg erklärte, fand am 31. Juli 2026 die feierliche Grundsteinlegung statt. Das Vorhaben umfasst die Sanierung der vorhandenen Gebäude sowie mehrere Neubauten. Geplant sind eine Kindertagesstätte und eine Fahrzeughalle für die örtliche Feuerwehr. Außerdem soll das Dorfgemeinschaftshaus teilweise saniert werden. Die Außenanlagen werden ebenfalls neu geplant und gestaltet.
Jens Schuster vom ausführenden Planungs- und Architekturbüro AIB GmbH aus Bautzen bedankte sich bei der Stadt Spremberg und beim Ortsbeirat Graustein für die bisherige Zusammenarbeit. In einer Zeit, in der andere Gemeinden Kindertagesstätten schließen müssten, bezeichnete er den Bau einer neuen Kita nach modernen Maßstäben als spannende Herausforderung. Bürgermeisterin Christine Herntier dankte ihrerseits dem Planungsbüro und den Beschäftigten des städtischen Fachbereichs Planen und Bauen. Diese arbeiten nach Angaben der Stadt seit drei Jahren eng mit dem Planungsbüro und den Fördermittelgebern zusammen. Im Jahr 2027 soll die Anlage bezugsfertig sein.
Neue Kita bietet Platz für bis zu 40 Kinder
Die neue Kindertagesstätte ist für höchstens 40 Kinder vorgesehen. Ihre Bruttogrundfläche beträgt 592 Quadratmeter. Der Neubau besteht aus drei Gebäudeteilen. Neben Gruppenräumen für 30 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt entsteht ein eigener Krippenbereich. Zum Gebäude gehören nach Angaben der Stadt außerdem ein barrierefreies WC und eine Sauna für die Kinder. Die Kinder der ASF-Kita begleiteten die Grundsteinlegung mit einem Lied auf Deutsch und Sorbisch. Zudem brachten sie selbst gebackenen Kuchen für die Anwesenden mit.
Eine Zeichnung der Kita-Kinder kam kurzfristig in die Hülse für die Grundsteinlegung. Darin befinden sich außerdem Planungsskizzen, der Beschluss der Stadtverordneten zum Vorhaben, das aktuelle Amtsblatt, das Jubiläums-Amtsblatt und die Jubiläumsbroschüre. Weitere Beigaben sind ein aktueller Münzsatz, ein Foto des amtierenden Ortsbeirates und Material des Jugendclubs. Hinzu kamen eine aktuelle Ausgabe der Lausitzer Rundschau, die kommunale Zeitung „Stark, stärker, gemeinsam für Spremberg“ sowie eine Ausgabe von „Spremberg verliebt“.
Neue Räume für Feuerwehr und Dorfgemeinschaft
Der ehemalige Mehrzweckraum der Kita wird ebenfalls saniert. Anschließend soll er Vereinen, der Feuerwehr und der Dorfgemeinschaft zur Verfügung stehen. Die Stadt plant einen barrierefreien Zugang und eine Beschallungsanlage. Dadurch kann der Raum künftig für Feierlichkeiten und Schulungen genutzt werden. Für die Kita und den Mehrzweckraum sind eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Auch das bestehende Feuerwehrgebäude soll an moderne Anforderungen angepasst werden. Es erhält neue Umkleiden, Räume für die Jugendfeuerwehr, einen Aufenthaltsraum mit Küchenzeile, eine Werkstatt und ein Büro für den Ortswehrleiter. Für die beiden Feuerwehrfahrzeuge entsteht am bisherigen Gebäude eine neue Halle mit direktem Zugang. Außerdem soll das Dorfgemeinschaftshaus die gesamte Heizungsanlage des Dorfgemeinschaftszentrums aufnehmen. Dafür wird der vorhandene Keller tiefergelegt.
Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2027 enden
Die Stadt verweist darauf, dass vor allem regionale Unternehmen an der Umsetzung beteiligt sind. Das betrifft unter anderem die Arbeiten am Dach sowie die Bereiche Lüftung, Heizung, Sanitär und Geothermie. Die Bauarbeiten hatten im November 2025 begonnen. Die gesamte Maßnahme soll im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Die Kosten für das Bauprojekt in Graustein belaufen sich nach Angaben der Stadt auf rund 5,7 Millionen Euro. Das Vorhaben erhält Fördermittel aus der Richtlinie des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz zur Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER. Insgesamt fließen nach Angaben der Stadt rund 1,9 Millionen Euro in das Projekt.
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Red. / Presseinformation
Bilder: Stadt Spremberg








