Die Nachwuchsarbeit des FC Energie Cottbus zahlt sich aus – im Wortsinn: Aus dem Nachwuchsfördertopf der 3. Liga fließen für die Saison 2025/2026 rund 139.758 Euro nach Cottbus. Damit liegt Energie auf Platz 9 der Ausschüttung, die der DFB jetzt veröffentlicht hat, und steigert sich gegenüber dem Vorjahr, als knapp 127.000 Euro in die Lausitz gingen. Insgesamt verteilt der Verband drei Millionen Euro an die Drittligisten.
So kommt der Energie-Betrag aus dem Nachwuchsfördertopf zustande
Die Ausschüttung basiert auf zwei Säulen: 1,3 Millionen Euro werden für die Anerkennung der Nachwuchsleistungszentren gezahlt – hier profitiert Energie mit seinem NLZ an der Lausitzer Sportschule –, die verbleibenden 1,7 Millionen Euro verteilen sich nach den gewichteten Einsatzzeiten deutscher Spieler im U21-Alter. Je jünger der Spieler, je länger die Vereinszugehörigkeit und je höher die NLZ-Kategorie, desto mehr zählt jede Minute.
Regensburg vorn, Havelse mit 956 Euro am Ende
Den höchsten Betrag erhält der SSV Jahn Regensburg, der mit 69.484 gewichteten Einsatzminuten die meisten der Liga sammelte. Die komplette Ausschüttung im Überblick:
| Verein | Betrag (Euro) |
|---|---|
| 1. SSV Jahn Regensburg | 421.074,86 |
| 2. SV Wehen Wiesbaden | 385.198,61 |
| 3. TSV 1860 München | 383.646,01 |
| 4. VfL Osnabrück | 336.254,61 |
| 5. FC Ingolstadt | 198.211,46 |
| 6. SSV Ulm 1846 | 189.052,94 |
| 7. MSV Duisburg | 176.521,21 |
| 8. Viktoria Köln | 164.451,56 |
| 9. FC Energie Cottbus | 139.757,76 |
| 10. Erzgebirge Aue | 133.602,79 |
| 11. Hansa Rostock | 121.126,51 |
| 12. Rot-Weiss Essen | 111.847,85 |
| 13. 1. FC Saarbrücken | 100.000,00 |
| 14. Alemannia Aachen | 54.262,59 |
| 15. 1. FC Schweinfurt | 43.671,62 |
| 16. Waldhof Mannheim | 33.399,47 |
| 17. SC Verl | 6.963,61 |
| 18. TSV Havelse | 956,52 |
Zweite Mannschaften – in der abgelaufenen Saison die Zweitvertretungen aus Stuttgart und Hoffenheim – sind von der Fördermaßnahme ausgeschlossen.
Ab 2026/27 winken Cottbus noch höhere Prämien
Zur kommenden Saison stockt der DFB den Nachwuchsfördertopf von drei auf fünf Millionen Euro auf – mit einer neuen Bonusstruktur, die für ausbildungsstarke Klubs wie Energie interessant wird: Ein Drittligist mit anerkanntem Leistungszentrum erhält künftig 50.000 Euro, wenn ein deutscher U21-Spieler mindestens 990 Einsatzminuten erreicht und mindestens fünf Jahre im Klub ausgebildet wurde. Hinzu kommen Prämien pro Nominierung eines U-Nationalspielers: 15.000 Euro für die U21, 5.000 Euro für U18 bis U20. Die Details gibt es beim DFB.
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Archivfoto: Nachwuchsleistungszentrum Lausitzer Sportschule
Red.




