Landkreis Inzidenz
Spree-Neiße Freitag, 06 November 2020 von Redaktion / Presseinfo

83 Neuinfektionen: Spree-Neiße verzeichnet stärksten Anstieg seit Pandemiebeginn

83 Neuinfektionen: Spree-Neiße verzeichnet stärksten Anstieg seit Pandemiebeginn

Der Landkreis Spree-Neiße verzeichnet mit 83 Corona-Neuinfektionen den stärksten Anstieg seit Pandemiebeginn. Das gab der Landkreis heute bekannt. Die meisten Neuinfektionen innerhalb eines Tages gab es mit 18 positiven Testergebnissen in Guben, gefolgt von Döbern und Burg. Die Stadt Spremberg hat bisher mit insgesamt 84 Infizierten die meisten Corona-Fälle im Landkreis. Im Cottbuser sowie im Spremberger Klinikum ist jeweils ein Patient im Zusammenhang mit Corona gestorben. 

Der Landkreis Spree-Neiße teilte dazu mit: 

Am 06.11.2020 sind 83 weitere Menschen im Landkreis Spree Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa labordiagnostisch positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet worden. Es ist der mit Abstand stärkste Anstieg innerhalb eines Tages seit Ausbruch der Pandemie.

Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona 

Eine weitere Patientin ist im Krankenhaus Spremberg und ein weiterer Patient im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus im Zusammenhang mit der COVID-19-Erkrankung verstorben. Insgesamt sind 531 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, vier von ihnen müssen stationär versorgt werden. 186 Menschen gelten als geheilt – das heißt, der Landkreis zählt derzeit 339 aktive Infektionen. 1577 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne; auch dieser Wert ist stark gestiegen.

Die Infektionen in den Städten, Ämtern und Amtsfreien Gemeinden im Überblick:
 

Stadt Spremberg  84 (+12)
Stadt Forst 71 (+ 7)
Stadt Guben 51 (+18)
Stadt Drebkau  30 (+ 2)
Stadt Welzow 13 (+ 3)
Gemeinde Kolkwitz 57 (+ 3)
Gemeinde Schenkendöbern 15 (+ 2)
Gemeinde Neuhausen/Spree  16 (+ 3)
Amt Burg 77 (+14)
Amt Döbern-Land 78 (+14)
Amt Peitz 33 (+ 5)
Erkrankte z.Z. nicht im LK SPN 6 ( - )

 

Altekrüger: Keine Sekunde zu früh gehandelt 

Landrat Harald Altekrüger:Die vielen Neuinfektionen trotz der bereits geltenden Kontaktbeschränkungen zeigen: Wir haben keine Sekunde zu früh gehandelt. Das Virus zirkuliert inzwischen überall und ist nicht auf spezifische Ausbruchsgeschehen beschränkt. Jeder Einzelne sollte jetzt noch einmal ganz genau prüfen, wie er das persönliche Risiko reduzieren kann, sich anzustecken oder eine mögliche Infektion weiterzugeben. Ich rufe dazu auf, alle Schutzmaßnahmen sorgfältig zu befolgen. Nur so können wir verhindern, dass die Ausbreitungskurve für unseren Landkreis weiter so steil nach oben geht.“

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Red. / Presseinfo 

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