Niederlausitz Dienstag, 29 Juni 2010 von Helmut Fleischhauer

Schwerarbeit für Storcheneltern

Schwerarbeit für Storcheneltern

Inzwischen sind die Jungstörche in den Nestern der Niederlausitz kräftig gewachsen und können längere Zeit allein bleiben.
Für die Eltern bedeutet das Beschaffen von Futter für den Nachwuchs Schwerarbeit.
Die Altstörche sind immer nur kurz im Nest und liefern das Futter ab. Kaum eine Pause, dann starten sie wieder. Falls kein Teich in der Nähe ist, sind längere Flüge für jeweils ein Elternteil notwendig. Bei der Trockenheit ist das Nahrungsangebot nicht mehr so üppig. Der zweite Storch fliegt nicht so weit; der Weg zum Nest darf im Falle von Gefahr für den Nachwuchs nicht zu weit sein.
Besonders beliebt sind Wiesen und Felder, die gerade gemäht werden. Direkt hinter den Traktoren ist immer reichlich Futter zu finden.
Dieser Beitrag enthält ein Video von drei Jungstörchen, die sich um das gerade gelieferte Futter balgen.
Der Link ist hinter dem Datum am Anfang des Artikels.
Foto 1: Drei Jungstörche warten auf Futter
Foto 2: Auch dem Nachwuchs macht die Hitze zu schaffen

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