Die Sana Kliniken der Region bündeln ihre Leistungen in der Altersmedizin und etablieren ein standortübergreifendes Geriatriezentrum in der Lausitz. Die geriatrischen Kliniken in Lauchhammer und Hoyerswerda werden dabei zu einem Kompetenzzentrum zusammengeführt. Dr. Josef Nees übernimmt ab dem 1. Februar die ärztliche Leitung an beiden Standorten.
Sana bündelt Altersmedizin in Geriatriezentrum
Die Sana Kliniken Niederlausitz und das Lausitzer Seenland Klinikum führen ihre geriatrischen Angebote in einem gemeinsamen Kompetenzzentrum für Altersmedizin zusammen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinweg zu stärken und die Versorgung hochbetagter sowie multimorbider Patientinnen und Patienten weiter zu bündeln.
Mit dem neuen Geriatriezentrum stehen insgesamt rund 80 stationäre Betten sowie zwölf tagesklinische Plätze zur Verfügung. Die Angebote richten sich an ältere, mehrfach erkrankte Menschen aus Südbrandenburg und Ostsachsen. Die Klinik für Geriatrie in Lauchhammer ist dabei bereits wichtiger Partner für Patientinnen und Patienten aus dem Landkreis Elbe-Elster sowie aus umliegenden Spezialkliniken, darunter auch das Sana-Herzzentrum Cottbus.
Ein Chefarzt für zwei Standorte
Die ärztliche Leitung des neuen Geriatriezentrums übernimmt Dr. Josef Nees, MBA. Er ist bereits als Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Palliativmedizin in Hoyerswerda tätig und wird ab dem 1. Februar zusätzlich Chefarzt der Klinik für Geriatrie und der Tagesklinik in Lauchhammer. Damit folgt er auf Dr. Karin Schmidt, die die Abteilung in Lauchhammer mehr als 30 Jahre lang als Chefärztin geprägt hat und sich nun in den Ruhestand verabschiedet.
Dr. Josef Nees ist Facharzt für Innere Medizin sowie für Psychiatrie und Psychotherapie. Zudem ist er unter anderem in den Bereichen Geriatrie, Palliativmedizin und Notfallmedizin tätig. Darüber hinaus verfügt er über Zusatzqualifikationen in Psychoonkologie sowie in der Gerontopsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik. Ergänzend besitzt er einen Masterabschluss in Gesundheitsmanagement.
Versorgung hochbetagter und multimorbider Patienten
Mit zunehmendem Alter steigen nach Angaben der Sana Kliniken die medizinischen Anforderungen an die Versorgung der Patienten. Geriatrische Patientinnen und Patienten leiden häufig an mehreren chronischen Erkrankungen, sind in ihrer Selbsthilfefähigkeit eingeschränkt und nehmen eine Vielzahl an Medikamenten ein. Die Sana Kliniken tragen dieser Entwicklung Rechnung und sehen im neuen Geriatriezentrum die Möglichkeit, Ressourcen und Kompetenzen gezielt zusammenzuführen.
„Mit dem geriatrischen Zentrum können wir den Bettenbedarf besser steuern und Synergien durch die Zusammenführung von Ressourcen und Kompetenzen über die Landesgrenze hinweg bündeln“, erklärt Dr. Josef Nees. Im Rahmen komplexgeriatrischer Behandlungen sollen Patientinnen und Patienten über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen umfassend betreut werden, um ihre Autonomie und Lebensqualität soweit möglich zu erhalten.
Multiprofessionelle Teams an beiden Standorten
Sowohl in Lauchhammer als auch in Hoyerswerda arbeiten multiprofessionelle Teams aus Fachärzten, speziell geschulten Pflegekräften, Therapeuten, Psychologen und Sozialarbeitenden zusammen. In Hoyerswerda verfügt die Klinik über 36 stationäre Betten. Dr. Josef Nees kündigte an, künftig regelmäßig zwischen den beiden Standorten zu pendeln, um sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeitenden präsent zu sein.
Ein besonderes Anliegen ist ihm zudem die Ausbildung von Fachärztinnen und Fachärzten. Ziel sei es, Mediziner für das Fachgebiet der Geriatrie zu gewinnen und langfristig zu qualifizieren, um die geriatrische Versorgung in der Lausitz auch künftig auf hohem Niveau sicherzustellen.
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Red. / Presseinformation







