Für Informationen zur Baugeschichte des über 500 Jahre alten Gotteshauses sowie zu Besonderheiten der Ausstattung im Kircheninneren steht Manfred Ihle, Leiter des Niederlausitzer Heidemuseums Spremberg i. R., als Ansprechpartner zur Verfügung.
Kantor Hermann Hulman vermittelt im Rahmen zweier Orgelführungen um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr Interessantes über die Königin der Instrumente. Besonders eindrucksvoll ist sicherlich der Blick in den Orgelinnenraum mit den bis zu 5 Meter hohen Pfeifen. Kurze Orgelmusiken bereichern die Erklärungen des von Hoforgelbaumeister Sauer aus Frankfurt/Oder im Jahr 1898 gebauten Instruments, das in diesem Jahr 116 Jahre alt ist.
Während der gesamten Öffnungszeit ist es auch wieder möglich, den Kirchturm zu besteigen. In etwa 30 Metern Höhe kann in der historisch eingerichteten Turmstube Platz genommen werden.
Die Attraktion der Turmstube gibt es seit 2002. Die Mitglieder des Gemeindekirchenrates Alexander Adam und Gerd Heinze, die seitdem als Spremberger Türmer fungieren, haben mit Unterstützung anderer Helfer und Spender diese Turmstube instandgesetzt und mit historischem Flair eingerichtet. Seit 12 Jahren bietet der kleine Raum mit seiner umlaufenden Bank maximal zwölf Personen Platz. In einem Turmbuch sind die gemütlichen Gästerunden verzeichnet, zu denen auch neue Ideen zum Wohle der Kirche, der Stadt und ihrer Bürger besprochen werden. Von der Balustrade vor der Turmstube kann man einen weiten Blick über Spremberg und die Umgebung – bis hin zu den Bautzener Bergen – werfen.
Der Eintritt zur Kirche ist selbstverständlich frei.
Für die Turmbesteigung wird jedoch ein kleiner Beitrag von 1,00 EURO erhoben.
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Fotografien der Kirche.
Quelle: Kreuzkirche Spremberg
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