Bauministerin Kathrin Schneider hat der Stadt Guben heute zwei Förderbescheide über insgesamt 2,1 Millionen Euro für Stadtentwicklungsprojekte überreicht. Das Geld steht für die Aufwertung von Gebäuden und den Rückbau leerstehender Wohnungen bereit. Darüber hinaus sollen soziale Einrichtungen erweitert werden.
„In Städten, in denen die Bevölkerungszahlen rückläufig sind, unterstützen wir den Rückbau und gleichzeitig die Aufwertung der Quartiere. Auf diese Weise gelingt es, die Attraktivität der Stadtteile zu erhalten. Die Stadtumbaustrategie von Guben ist erfolgreich. Der Rückbau erfolgt von außen nach innen. Die Aufwertung der Gubener Altstadt kann sich sehen lassen. Hier wollen wir weiter mit Fördermitteln unterstützen“, sagte Kathrin Schneider heute bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide.
Aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau – Teilprogramm Aufwertung“ fließen 1,3 Euro in die Sanierung von Stadtbild prägenden Gebäuden im Denkmalbereich der Altstadt und in die Erweiterung des Hortes der Friedensschule.
Aus dem Programm „Stadtumbau – Teilprogramm Rückbau“ stehen 800.000 Euro Bundes- und Landesmittel bereit, um den Abriss von Wohngebäuden im Wohnkomplex WK II zu unterstützen.
Guben hat seit 1991 rund 52,5 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung erhalten. Für die Modernisierung und Instandsetzung von Wohnungen wurden rund 24,3 Millionen Euro bewilligt.
pm/red
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