Die Stadt Cottbus hat am heutigen Mittwoch weitere Fördermittel für Stadtentwicklungsprojekte erhalten. Baustaatssekretärin Dr. Ina Bartmann übergab Förderbescheide in Höhe von insgesamt 5,7 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus mehreren Bund-Länder-Programmen und sind für Maßnahmen in der Innenstadt, am Cottbuser Ostsee sowie im Stadtteil Neu Schmellwitz vorgesehen.
5,7 Millionen Euro für Stadtentwicklungsprojekte in Cottbus
Baustaatssekretärin Dr. Ina Bartmann hat der Stadt Cottbus Fördermittel in Höhe von 5,7 Millionen Euro überbracht. Bund und Land stellen die Mittel aus den Programmen „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“, „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ bereit. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Aufwertung des öffentlichen Raums, der Ausbau von Fuß- und Radwegen in der Altstadt sowie die Sanierung des Schulstandortes Schmellwitzer Oberschule.
Nach Angaben des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung soll die Städtebauförderung dazu beitragen, die städtebauliche Entwicklung weiter voranzubringen und gleichzeitig soziale und kulturelle Aspekte zu stärken. Die Staatssekretärin verwies darauf, dass sich Cottbus auch dank umfangreicher Fördermittel zu einer erfolgreichen Metropole im Süden Brandenburgs entwickelt habe. Die Erfolge der Stadtsanierung seien sichtbar, zudem seien auch große Wohngebiete berücksichtigt worden.
Fördermittel aus dem Programm „Lebendige Zentren“
Im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“ wurden im Programmjahr 2025 für die kommenden Jahre 2,6 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel bewilligt. Ziel des Programms ist es, Stadt- und Ortskerne zu stärken, aufzuwerten und als zentrale Versorgungsbereiche zu sichern.
Die Mittel für das Fördergebiet Innenstadt sind unter anderem für die Aufwertung des Straßenraums im Zuge der Erneuerung der Straßenbahngleise in der Berliner Straße, am Altmarkt und in der Sandower Straße vorgesehen. Dabei soll auch die Barrierefreiheit verbessert werden. Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Aufwertung des Platzes an der Sonnenuhr und des Gerichtsplatzes geplant. Ebenfalls gefördert werden die Erweiterung der Turnhalle der Paul-Werner-Oberschule in der Bahnhofstraße sowie die weitere Unterstützung des Citymanagements.
Investitionen im Fördergebiet Cottbuser Ostsee
Aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten“ wurden im Programmjahr 2025 im Teilprogramm Aufwertung 1,1 Millionen Euro bewilligt. Das Programm richtet sich an Städte und Gemeinden, die von wirtschaftlichem und demografischem Wandel sowie städtebaulichen Funktionsverlusten betroffen sind.
Im Fördergebiet Cottbuser Ostsee sollen die Mittel unter anderem für die Verlängerung der Oststraße sowie für die Sanierung eines Teilabschnitts der sogenannten Seeachse eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um die Dissencher Straße zwischen Stadtring und Gubener Straße im zweiten Bauabschnitt. Über diese Achse wird die künftige Seevorstadt sowie der Cottbuser Ostsee erschlossen. Die Seevorstadt soll als neuer Stadtteil zwischen Stadtzentrum und Ostsee entwickelt werden.
Förderung für den Stadtteil Neu Schmellwitz
Aus dem Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt“ wurden für das Fördergebiet Neu Schmellwitz zwei Millionen Euro Bundes- und Landesmittel bewilligt. Ziel des Programms ist es, das soziale Miteinander zu stärken und die Lebensqualität in Stadtteilen mit besonderen Entwicklungsbedarfen zu verbessern.
Die Mittel sind unter anderem für die Sanierung der Schmellwitzer Oberschule vorgesehen. Geplant sind der zweite und dritte Bauabschnitt der umfassenden energetischen Sanierung des Schulstandortes einschließlich der Turnhalle und der Freianlagen. Das Vorhaben umfasst insgesamt vier Bauabschnitte. Der erste Bauabschnitt, der die Sanierung der Aula einschließlich Mensa sowie die barrierefreie Erschließung beinhaltet, ist bereits vollständig über frühere Förderbescheide finanziert. Der Baubeginn ist für dieses Jahr vorgesehen.
Nach Angaben des Ministeriums hat die Stadt Cottbus bislang rund 251 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und weiteren Landesprogrammen für Stadtentwicklung und Stadterneuerung erhalten. Zusätzlich wurden rund 248 Millionen Euro für die Modernisierung, Instandsetzung und den Neubau von insgesamt 11.757 Wohnungen aus der Wohnraumförderung bereitgestellt.
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Red. / Presseinformation







