In Senftenberg können die Sirenen künftig nicht nur Warntöne, sondern auch kurze Sprachdurchsagen wiedergeben. Wie die Stadt mitteilte, werden die zwölf Sirenen in der Kernstadt und den Ortsteilen erstmals am bundesweiten Warntag am 10. September mit der neuen Funktion getestet. Um 11 Uhr ertönt zunächst der Warnton mit anschließender Sprachdurchsage, um 11:45 Uhr folgt der Entwarnton mit entsprechender Entwarnungsdurchsage. Danach sollen die Sprachdurchsagen auch bei den monatlichen Sirenenproben im Landkreis Oberspreewald-Lausitz eingesetzt werden, erstmals am 7. Oktober und anschließend an jedem ersten Mittwoch im Monat um 15 Uhr. Nach Angaben der Stadt ist der Landkreis Oberspreewald-Lausitz der erste in Brandenburg, der mit solchen Sprachdurchsagen flächendeckend eine schnelle erste Orientierung für die Bevölkerung geben will.
Sirenen in Senftenberg sprechen erstmals am Warntag
Die Sprachdurchsagen über Sirenen in Senftenberg sollen künftig bei Katastrophenfällen oder Großschadenslagen eine erste Orientierung geben. Als Beispiel nennt die Stadt die Durchsage: „Achtung, das ist eine Warnmeldung, bitte informieren Sie sich auf Ihrem Handy!“ Nach Angaben der Stadt ist der Landkreis Oberspreewald-Lausitz der erste Landkreis in Brandenburg, der solche Sprachdurchsagen flächendeckend einsetzen will.
Im Landkreis ist die Modernisierung des Sirenennetzes laut Mitteilung inzwischen abgeschlossen. Insgesamt stehen 153 moderne elektronische Sirenen zur Warnung der Bevölkerung zur Verfügung. Zwölf davon befinden sich in der Kernstadt Senftenberg und den Ortsteilen. Die Anlagen können neben den bekannten Warntönen nun auch kurze Sprachdurchsagen wiedergeben. Erstmals zum Einsatz kommt diese Funktion am Donnerstag, 10. September 2026, beim bundesweiten Warntag. Um 11 Uhr soll zunächst der Warnton ertönen. Anschließend folgt eine Sprachdurchsage. Um 11:45 Uhr ist der Entwarnton vorgesehen, ebenfalls gefolgt von einer entsprechenden Entwarnungsdurchsage.
Sprachdurchsagen werden Teil der Sirenenproben
Nach dem bundesweiten Warntag sollen die Sprachdurchsagen fester Bestandteil der monatlichen Sirenenprobe im Landkreis Oberspreewald-Lausitz werden. Erstmals ist das am Mittwoch, 7. Oktober 2026, vorgesehen. Danach sollen die Sirenen regelmäßig an jedem ersten Mittwoch eines Monats um 15 Uhr getestet werden. Wie die Stadt Senftenberg betont, besteht sowohl am bundesweiten Warntag als auch während der monatlichen Probealarmierungen kein Handlungsbedarf. Die Auslösungen dienen ausschließlich dem Test der Warnsysteme. Bei einem tatsächlichen Ernstfall gelten dagegen die Hinweise aus den Sprachdurchsagen. Zudem sollen sich Bürgerinnen und Bürger laut Mitteilung über das Radio, die Warn-App NINA oder weitere offizielle Informationskanäle informieren.
OSL sieht Sprachdurchsagen als weitere Warnkomponente
Der für Brand-, Katastrophen- und Zivilschutz zuständige OSL-Dezernent Martin Höntsch verweist auf die Bedeutung der neuen Technik. „Die Warnung der Bevölkerung ist eine zentrale Aufgabe des Katastrophenschutzes. Mit den neuen Sprachdurchsagen ergänzen wir die bestehenden Warnsysteme um eine weitere wichtige Komponente“, erklärt Höntsch laut Pressemitteilung. Sirenen sollen demnach zunächst Aufmerksamkeit erzeugen, während die anschließenden Durchsagen eine erste Orientierung geben. Gleichzeitig sollen sie darauf hinweisen, weitere Informationen über die offiziellen Informationskanäle abzurufen. Die Sprachdurchsagen über Sirenen in Senftenberg sind damit Teil des modernisierten Sirenennetzes im Landkreis.
Modernisierung der Sirenen im Landkreis abgeschlossen
Möglich wurde die neue Funktion nach Angaben der Stadt durch den Austausch der alten mechanischen Sirenen gegen elektronische Anlagen. Für das flächendeckende Sirenennetz in den Städten, Ämtern und Gemeinden des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wurden laut Pressemitteilung rund 1,4 Millionen Euro investiert. Weitere Informationen zu Sirenen und Katastrophenschutz stellt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz online zur Verfügung: Informationen zu Sirenen und Katastrophenschutz.
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Red. / Presseinformation
Bild: Landkreis OSL




