Im Zoo Hoyerswerda leben seit Kurzem zwei neue Zwergeselstuten. Wie der Zoo in einer Pressemitteilung mitteilte, kamen die etwa anderthalb Jahre alten Ruby und Elisabeth aus dem Tierpark Bernburg und teilen sich ihre Anlage nun mit den drei Hauseseln Katja, Maila und Ricky. Beim ersten Kennenlernen wurden die Neuankömmlinge neugierig betrachtet und ausgiebig beschnuppert, bevor die fünf Tiere bereits gemeinsam frühstückten. Besucherinnen und Besucher können Ruby und Elisabeth ab sofort auf der Eselanlage beobachten und auch striegeln.
Ruby und Elisabeth ziehen in den Zoo Hoyerswerda
Der Zoo Hoyerswerda hat tierischen Zuwachs bekommen. Die beiden etwa anderthalb Jahre alten Zwergeselstuten Ruby und Elisabeth wechselten aus dem Tierpark Bernburg nach Hoyerswerda. Seit ihrer Ankunft bewohnen sie gemeinsam mit Katja, Maila und Ricky die Eselanlage des Zoos.
Die erste Begegnung der fünf Tiere verlief laut der Pressemitteilung auf eine für Esel typische Weise. Die drei bisherigen Bewohner betrachteten die Neuankömmlinge zunächst neugierig, beschnupperten sie und prüften, wie sie sich in die Herde einfügen. Nachdem die erste Aufregung vorüber war, beruhigte sich die Gruppe schnell. Das erste gemeinsame Frühstück nahmen die Esel bereits Seite an Seite ein.
Mit Ruby und Elisabeth leben nun zwei unterschiedliche Eselrassen auf der Anlage. Dadurch können Besucherinnen und Besucher künftig Haus- und Zwergesel unmittelbar miteinander vergleichen. Die Zwergesel im Zoo Hoyerswerda unterscheiden sich von ihren größeren Artgenossen vor allem durch ihre geringere Körpergröße.
Zwergesel gelten als robust und trittsicher
Zwergesel stammen ursprünglich von den Mittelmeerinseln. Der Zoo nennt insbesondere Sardinien und Sizilien als Herkunftsregionen. Die Tiere gehören zu den kleinsten Rassen der Hausesel und erreichen meist eine Schulterhöhe von weniger als einem Meter. Trotz ihres zierlichen Erscheinungsbildes verfügen Zwergesel nach Angaben des Zoos über ähnliche Eigenschaften wie größere Esel. Sie gelten als robust, ausdauernd und trittsicher. Außerdem können sie im Verhältnis zu ihrer eigenen Körpergröße schwere Lasten tragen. Der Zoo geht in seiner Mitteilung auch auf den Ruf des störrischen Esels ein. Demnach sind Esel vielmehr besonnene und intelligente Tiere. In unbekannten oder möglicherweise gefährlichen Situationen laufen sie nicht unüberlegt weiter. Stattdessen prüfen sie zunächst ihre Umgebung und entscheiden selbstständig, ob ihnen ein Weg sicher erscheint.
Neue Esel können beobachtet und gestriegelt werden
Ruby und Elisabeth sind ab sofort auf der gemeinsamen Eselanlage zu sehen. Besucherinnen und Besucher erhalten dort die Möglichkeit, die beiden jungen Tiere zu beobachten. Darüber hinaus können die Zwergesel nach Angaben des Zoos auch gestriegelt werden. Durch den Einzug der beiden Stuten umfasst die Eselgruppe nun insgesamt fünf Tiere. Neben Ruby und Elisabeth gehören die Hausesel Katja, Maila und Ricky zur Herde. Die gemeinsame Haltung soll Gästen ermöglichen, Unterschiede zwischen Haus- und Zwergeseln aus nächster Nähe kennenzulernen. Die Zwergesel im Zoo Hoyerswerda haben sich bei ihrer Ankunft zunächst mit ihren neuen Artgenossen vertraut gemacht. Das ruhige gemeinsame Frühstück zeigte nach der ersten Begegnung, dass die anfängliche Aufregung auf der Eselanlage schnell nachgelassen hatte.
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Red. / Presseinformation
Bild: Zoo Hoyerswerda




