Update 16:00 Uhr: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den Angriff scharf verurteilt: „Wer öffentliche Einrichtungen angreift, legt sich mit uns allen an. Gewalt und Einschüchterung sind durchs nichts zu rechtfertigen.“ Nach Angaben der Staatskanzlei richten sich die Ermittlungen gegen den 35-Jährigen inzwischen wegen des Verdachts der versuchten Tötung.
Update 13:20 Uhr: Nach Angaben der Polizei soll ein 35-Jähriger am Donnerstagmorgen in der Kreisverwaltungs-Außenstelle zunächst eine Mitarbeiterin bedroht und anschließend in einem Büro ein Feuer gelegt haben. Die Feuerwehr löschte den Brand. Vier Mitarbeiterinnen kamen kurzzeitig ins Krankenhaus – teils mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung, teils unter Schock. Der deutsche Tatverdächtige wurde in der Nähe vorläufig festgenommen, das Gebäude für die Spurensicherung gesperrt. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gemeinsam.
Bei einem schwerwiegenden Zwischenfall in der Außenstelle der Kreisverwaltung Elbe-Elster in Finsterwalde sind am heutigen Donnerstagmorgen vier Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Landkreises kam es in dem Gebäude in der Kirchhainer Straße zu einem tätlichen Angriff und anschließend zu einer Rauchentwicklung, woraufhin Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert wurden. Die Verletzten werden derzeit im Krankenhaus untersucht, ein 35-jähriger Tatverdächtiger wurde von der Polizei festgenommen. Die Ermittlungen zum genauen Hergang dauern an. Der Dienstbetrieb am Standort wurde eingestellt, sämtliche Sprechzeiten und vereinbarten Termine entfallen bis einschließlich Montag, 20. Juli.
Feuer in Kreisverwaltung Finsterwalde: vier Verletzte, Festnahme
Nach Angaben des Landkreises Elbe-Elster ereignete sich der Zwischenfall am Donnerstagmorgen in der Außenstelle der Kreisverwaltung in der Kirchhainer Straße 38a in Finsterwalde. Nach einem tätlichen Angriff mit anschließender Rauchentwicklung wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge wurden vier Personen verletzt. Sie werden nach Angaben des Landkreises derzeit in einem Krankenhaus untersucht. Die Polizei nahm eine tatverdächtige Person fest. Zu den Hintergründen und dem Tathergang laufen die Ermittlungen.
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Landkreis stellt Dienstbetrieb vorerst ein
Für die Kreisverwaltung steht nach eigenen Angaben aktuell die Betreuung der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vordergrund. Führungskräfte kümmerten sich gemeinsam mit den zuständigen Fachbereichen um die Beschäftigten. Zudem sollen Unterstützungsangebote zur psychologischen Aufarbeitung vorbereitet werden.
Der Dienstbetrieb am Standort Finsterwalde wurde am Donnerstag vollständig eingestellt. Bis einschließlich Montag, 20. Juli, entfallen sämtliche Sprechzeiten und bereits vereinbarte Termine. Wann der Standort wieder für den Besucherverkehr geöffnet werden kann, ist laut Landkreis derzeit noch offen und hängt von den weiteren Untersuchungen sowie der Schadensbewertung ab.
Mehrere Ämter von Schließung betroffen
Von der Schließung betroffen sind das Straßenverkehrsamt, das Amt für Bildung, Jugend, Soziales und Kultur, das Amt für Bauaufsicht, Umwelt und Denkmalschutz sowie das Gesundheitsamt. Der Landkreis verschafft sich nach eigenen Angaben derzeit einen Überblick über die entstandenen Schäden und stimmt das weitere Vorgehen mit den zuständigen Behörden ab.
Die Kreisverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass am Standort Finsterwalde derzeit keine persönlichen Vorsprachen möglich sind. Über die Wiederaufnahme des Dienstbetriebes will der Landkreis rechtzeitig informieren.
Woidke verurteilt Angriff scharf
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) verurteilte den Angriff mit deutlichen Worten. „Wer öffentliche Einrichtungen angreift, legt sich mit uns allen an. Gewalt und Einschüchterung sind durch nichts zu rechtfertigen“, sagte der Regierungschef. Den betroffenen Mitarbeiterinnen wünschte er eine schnelle Genesung und viel Kraft, das Erlebte zu verarbeiten.
Weitere Polizeimeldungen aus Elbe-Elster:
Merzdorf: Ein Autofahrer rief Mittwochmittag die Polizei. Er war in einer Kurve der Hauptstraße von einem LKW geschnitten worden, wodurch sich die beiden Fahrzeuge streiften und ein Schaden von mehreren tausend Euro an seinem Auto entstand. Der LKW-Fahrer war trotz Unfall einfach weitergefahren, weswegen die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht eingeleitet hat.
Falkenberg: Die Polizei wurde Mittwochnachmittag wegen eines Auffahrunfalls in die Uebigauer Straße gerufen. Dort waren ein PKW AUDI und ein MERCEDES zusammengestoßen. Die Kollision blieb ohne Verletzte, doch der Sachschaden schlug mit einigen tausend Euro zu Buche. Dennoch konnten beide Beteiligten die Fahrt nach der Unfallaufnahme fortsetzen.
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Red. / Presseinformation




