Der Bau des GICON-Höhenwindturms in Schipkau hat einen weiteren wichtigen Bauabschnitt erreicht. Wie das Unternehmen mitteilte, ist der Rohbau der Stahlkonstruktion inzwischen fertiggestellt. Der Turm ist damit auf eine Höhe von rund 167 Metern angewachsen und soll nach Abschluss aller Arbeiten etwa 365 Meter hoch sein.
Rohbau des Höhenwindturms abgeschlossen
Nach Angaben des Unternehmens wurde der Rohbau der Stahlkonstruktion am 16. Juli erfolgreich abgeschlossen. Mit der Fertigstellung von Innen- und Außenmast ist die Grundlage für die nächsten Bauabschnitte geschaffen. Der Höhenwindturm erreicht derzeit eine Höhe von rund 167 Metern.
Als Nächstes sollen die Turbine sowie die Rotorblätter montiert werden. Anschließend ist die sogenannte Teleskopierung des Innenturms vorgesehen. Dabei soll der Turm auf seine endgültige Höhe ausgefahren werden. Nach Angaben von GICON wird die Windenergieanlage dann eine Gesamthöhe von rund 365 Metern erreichen und damit die höchste Windenergieanlage der Welt sein.
Unternehmen sieht technologisches Neuland
Nach Angaben von GICON handelt es sich bei dem Projekt um eine technologische Neuentwicklung im Bereich der Onshore-Windenergie. Durch eine Nabenhöhe von 300 Metern sollen stärkere und gleichmäßigere Höhenwinde genutzt werden, um höhere und konstantere Energieerträge zu ermöglichen.
GICON-Gründer und Geschäftsführer Prof. Dr. Jochen Großmann würdigte in der Pressemitteilung insbesondere die Arbeit der Beschäftigten und Projektpartner vor Ort. Das Unternehmen sieht mit dem Erreichen der 167-Meter-Marke den Beginn einer weiteren anspruchsvollen Bauphase. Die Montage der Turbine, der Rotorblätter sowie die anschließende Teleskopierung gelten laut GICON als die nächsten zentralen Schritte.
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Der GICON-Höhenwindturm ist ein teleskopierbarer Onshore-Wind-Gitterturm, der nach Unternehmensangaben speziell für große Nabenhöhen entwickelt wurde. Ziel ist es, Windenergieanlagen in Höhen zu betreiben, die mit herkömmlicher Krantechnik nur schwer wirtschaftlich erreichbar sind.
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Red. / Presseinformation










