Am Philipp-Melanchthon-Gymnasium in Herzberg ist nach den Geruchsproblemen wieder regulärer Unterricht möglich. Wie der Landkreis Elbe-Elster mitteilte, hat die jüngste Untersuchung der Innenraumluft durch ein beauftragtes Sachverständigenbüro ein positives Ergebnis erbracht. Ab Mittwoch können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte deshalb wieder regulär in das Schulgebäude zurückkehren. In den vergangenen Wochen war der Unterricht teilweise auf Ausweichräume in Herzberg verteilt worden. Die Entscheidung fiel am heutigen Montag auf Grundlage der nun vorliegenden Messergebnisse.
Raumluftmessung ermöglicht Rückkehr nach Herzberg
Nach mehreren Wochen mit Einschränkungen kann das Philipp-Melanchthon-Gymnasium in Herzberg wieder zum regulären Schulbetrieb zurückkehren. Grundlage dafür sind nach Angaben des Landkreises Elbe-Elster die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung der Innenraumluft durch das beauftragte Sachverständigenbüro. Demnach kann der Präsenzunterricht ab Mittwoch, 23. September, wieder unter den gewohnten Bedingungen im Schulgebäude stattfinden. Auf dieses Vorgehen verständigten sich die Beteiligten bei einer Beratung am Montag, 21. September, in Herzberg. Die Sitzung fand unter Leitung von Anja Miersch statt, Dezernentin für Bildung, Jugend, Soziales und Kultur des Landkreises Elbe-Elster. Nach Angaben des Kreises waren die nun vorliegenden Ergebnisse der Raumluftuntersuchung ausschlaggebend für die Entscheidung. Miersch erklärte laut Pressemitteilung, die Ergebnisse ermöglichten nun die Rückkehr der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte in das Gebäude. Nach den vergangenen Wochen sei dies für die gesamte Schulgemeinschaft eine wichtige Nachricht.
Unterricht lief zwischenzeitlich in Ausweichräumen weiter
Der reguläre Unterricht im Schulgebäude war zuvor nicht vollständig möglich. Der Landkreis hatte Anfang September mitgeteilt, dass Untersuchungen der Innenraumluft weiterliefen und Teile des Präsenzunterrichts deshalb in Ausweichräumen stattfanden. Sechs Räume im Schulgebäude waren damals laut Kreis von der Sperrung nicht betroffen. Zusätzlich standen Räume der Kreisverwaltung und der Stadt Herzberg zur Verfügung.
Genutzt wurden nach Angaben des Landkreises unter anderem Räumlichkeiten in der Nordpromenade, der Ludwig-Jahn-Straße und der Grochwitzer Straße. Parallel liefen weitere Messungen im Schulgebäude. Bereits Ende August hatte der Landkreis erklärt, dass ein regulärer Schulbetrieb zunächst noch nicht möglich sei und eine Innenraumluftmessung durchgeführt worden war. Landrat Marcel Schmidt dankte nach dem nun vorliegenden Ergebnis insbesondere der Schulleitung, den Lehrkräften, den beteiligten Beschäftigten der Kreisverwaltung und der Stadt Herzberg. Nach Angaben des Landkreises war es gemeinsam gelungen, während der Übergangszeit Ausweichmöglichkeiten für den Unterricht zu organisieren.
Landkreis sieht nun Klarheit für regulären Unterricht
Auch Schmidt bezeichnete die aktuellen Untersuchungsergebnisse als Grundlage für die Rückkehr zum regulären Unterricht. Nach Angaben des Landkreises könne nun wieder unter den gewohnten Bedingungen gearbeitet werden. Zugleich dankte der Landrat den Schülerinnen und Schülern für die Akzeptanz der notwendigen Maßnahmen sowie den Eltern für ihre Unterstützung während der vergangenen Wochen.
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Die Rückkehr zum Präsenzunterricht am Gymnasium Herzberg beendet damit eine Phase, in der Schule, Landkreis und Stadt mit verschiedenen Übergangslösungen arbeiten mussten. Noch am 9. September hatte der Landkreis mitgeteilt, dass der Präsenzunterricht weiterhin auf mehrere Standorte verteilt sei und zusätzliche Raumluftmessungen weitere Freigaben ermöglichen sollten. Damals hieß es außerdem, dass weitere Messpunkte festgelegt worden seien. Die Ergebnisse sollten anschließend sorgfältig ausgewertet werden, um über weitere Schritte zu entscheiden. Mit der nun vorliegenden Untersuchung ist diese Entscheidung nach Angaben des Landkreises gefallen.
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Red. / Presseinformation




