Bei einem schweren Verkehrsunfall in Schönefeld ist am Donnerstag ein 37-jähriger Motorrollerfahrer ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann kurz vor 13 Uhr an der Kreuzung Jürgen-Schumann-Allee/Schönefelder Allee aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und gegen eine Schutzplanke geprallt. Anschließend stürzte er eine angrenzende Böschung hinab und erlitt schwere Verletzungen. Trotz intensivmedizinischer Versorgung starb der 37-Jährige später im Krankenhaus.
Fahrer stürzt Böschung hinab
Zeugen hatten kurz vor 13 Uhr Polizei und Rettungsdienst alarmiert, nachdem sie den Unfall an der Kreuzung Jürgen-Schumann-Allee/Schönefelder Allee beobachtet hatten.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam der 37-Jährige mit seinem Motorroller aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Schutzplanke. Der Fahrer stürzte anschließend und fiel die angrenzende Böschung hinab.
Dabei erlitt der Mann schwere Verletzungen. Er wurde medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht, wo er später seinen Verletzungen erlag.
Kein weiteres Fahrzeug beteiligt
Im Zuge der Ermittlungen zur Unfallursache stellte die Polizei fest, dass kein anderes Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war. Der Motorroller wurde sichergestellt. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die genaue Ursache des Unfalls ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Schönefeld: Rettungswagen und Polizei wurden am Donnerstag kurz vor 18:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in den Ortsteil Waltersdorf gerufen. An der Ampelkreuzung der Berliner Straße zur Autobahnauffahrt war ein PKW MERCEDES auf einen PORSCHE aufgefahren, was Sachschäden von rund 5.000 Euro zur Folge hatte. Ein 44-jähriger Autofahrer hatte dabei leichte Verletzungen davongetragen, die bei Bedarf einem Hausarzt vorgestellt werden. Trotz der Beschädigungen blieben beide Autos weiter fahrbereit.
Wildau: Dass auch Fahrradfahrer bei entsprechendem Alkoholkonsum mit dem Gesetz in Konflikt geraten, musste am Donnerstagabend ein 58-jähriger Mann feststellen. Polizisten hatten ihn in der Schillerallee kontrolliert und der Messwert des Atemalkoholtests lag mit mehr als 2,5 Promille erheblich im Bereich einer Verkehrsstraftat. Im Rahmen des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wurde zur Beweissicherung die Blutprobe angeordnet.
Schönefeld: Kurz vor 20:30 Uhr wurde der Polizei am Donnerstag ein Verkehrsunfall im Melli-Beese-Ring gemeldet. Nach der Missachtung der Vorfahrt waren ein PKW TOYOTA und ein MERCEDES aneinandergeraten, was mit Sachschäden von rund 13.000 Euro endete. Verletzt wurde dabei niemand und trotz der Beschädigungen blieben beide SUV weiter fahrbereit.
ZeitarbeitSchlosser (m/w/d)ZAC Personalservice GmbH · CalauZur Stelle →Alle 398 Stellen in Südbrandenburg →BAB 13 bei Duben: Angestellte der Tankstelle auf dem Rastplatz „Berstetal“ riefen am Donnerstag um 20:00 Uhr die Polizei, um einen Tankbetrug anzuzeigen. Der Fahrer eines PKW OPEL hatte sein Auto betankt und das Grundstück verlassen, ohne zu bezahlen. Der verursachte Schaden ist dreistellig und im Rahmen erster Ermittlungen stellte sich heraus, dass an dem „Astra“ falsche Nummernschilder montiert waren. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wurden Beweismittel vor Ort gesichert.
Lübben: Feuerwehr und Polizei wurden am Freitagmorgen um 01:00 Uhr alarmiert, da ein Brandausbruch in der Straße Paddenbrücke gemeldet worden war. Aus bislang ungeklärter Ursache brannte ein Nebengebäude in voller Ausdehnung und durch die Hitzeeinwirkung wurden zwei Garagen auf dem Nachbargrundstück in Mitleidenschaft gezogen. Nach knapp einer Stunde konnte der Löscheinsatz abgemeldet werden, ohne dass Personen zu Schaden kamen. Einer ersten Schätzung zufolge liegen die Sachschäden im fünfstelligen Eurobereich. Da der Verdacht einer Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden konnte, hat die Kriminalpolizei weiterführende Ermittlungen übernommen. In den Vormittagsstunden kamen Brandermittler und Kriminaltechniker zum Einsatz.
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