In Lübben ist am Sonntagabend eine mutmaßliche Kindesentziehung gemeldet worden. Nach Angaben der Polizei konnten die sofort eingeleiteten Ermittlungen den Verdacht bislang jedoch nicht bestätigen. Zeugen hatten zuvor geschildert, dass zwei Kinder gegen ihren Willen in ein Auto gebracht worden seien. Umfangreiche Suchmaßnahmen, auch mit einem Hubschrauber, blieben ohne entsprechenden Nachweis. Die Polizei ermittelt weiter und bittet um Hinweise.
Polizei ermittelt nach Verdacht auf Kindesentziehung
Am Sonntagabend ist der Polizei eine mögliche Kindesentziehung in Lübben gemeldet worden. Wie die Polizei mitteilte, berichteten Zeugen, dass zwei Kinder offenbar gegen ihren Willen in ein Fahrzeug gebracht worden sein sollen. Aufgrund dieser Schilderungen leitete die Polizei umgehend umfangreiche Ermittlungen und Suchmaßnahmen ein.
Dabei befragten die Einsatzkräfte mehrere Zeugen, werteten vorhandenes Videomaterial aus und suchten gezielt im Umfeld nach dem beschriebenen Fahrzeug. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz, um das Gebiet aus der Luft zu überprüfen.
Keine Bestätigung des Verdachts durch Ermittlungen
Nach aktuellem Stand konnten die Maßnahmen den geschilderten Verdacht jedoch nicht erhärten. Laut Polizei wurden in diesem Zusammenhang auch keine Kinder als vermisst gemeldet. Konkrete Hinweise auf eine tatsächliche Entziehung liegen derzeit nicht vor.
Die Ermittlungen dauern dennoch an. Die Polizei prüft weiterhin alle eingehenden Hinweise, um den Sachverhalt vollständig aufzuklären. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass Hinweise nicht über soziale Medien verbreitet werden sollen.
Wer Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum geschilderten Vorfall machen kann, wird gebeten, sich direkt an die Polizeiinspektion Dahme-Spreewald in Lübben unter der Telefonnummer 03545-771224 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Alternativ kann auch das Hinweis-Portal der Online-Wache genutzt werden.
Weitere Hinweise der Polizei zum Umgang mit Informationen
Die Polizei betont, dass insbesondere in sensiblen Fällen wie diesem eine sachliche Weitergabe von Informationen entscheidend ist. Unbestätigte Meldungen oder Spekulationen in sozialen Netzwerken könnten die Ermittlungen erschweren oder unnötige Verunsicherung auslösen.
Deshalb sollen relevante Hinweise ausschließlich über offizielle Wege an die Behörden übermittelt werden. Ziel der laufenden Ermittlungen ist es, den Vorfall eindeutig aufzuklären und mögliche Missverständnisse auszuräumen.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Königs Wusterhausen: Der Besitzer eines PKW HYUNDAI meldete der Polizei am Dienstagnachmittag den Diebstahl seines Autos von einem Parkplatz in der Max-Werner-Straße. Gleichzeitig mit der Anzeigenaufnahme wurde die internationale Fahndung nach dem Modell „TUCSON“ eingeleitet.
Königs Wusterhausen: Zu einem Auffahrunfall in der Brückenstraße wurde die Polizei am Montag kurz nach 16:30 Uhr gerufen. Der Zusammenstoß eines PKW VW mit einem RENAULT endete mit einer vorläufigen Sachschadens-Bilanz von etwa 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand, aber der „Golf“ war anschließend ein Fall für den Abschleppdienst.
Lübben: Der Polizei wurde am Montagnachmittag ein Einbruch angezeigt, der offenbar am vergangenen Wochenende verübt worden war. Kriminelle waren auf einem Grundstück in der Berliner Straße gewaltsam in eine Laube eingedrungen, um Werkzeuge zu stehlen. Der bislang absehbare Schaden liegt bei einigen hundert Euro. Inzwischen befasst sich die Kriminalpolizei mit der Anzeige und den aufgefundenen Spuren.
Schulzendorf: Über einen Verkehrsunfall in der Straße Am Abhang wurde die Polizei am Montag kurz vor 13:00 Uhr informiert. Ein PKW MERCEDES war gegen einen stehenden OPEL geprallt, was Sachschäden von etwa 15.000 Euro zur Folge hatte. Verletzt wurde niemand, aber beide Autos waren anschließend nicht mehr fahrbereit.
Schönefeld: Eine Unaufmerksamkeit beim Wechsel der Fahrspur war bisherigen Aussagen zufolge am Montag die Ursache eines Verkehrsunfalls in der Altglienicker Chaussee. Wie der Polizei um 14:30 Uhr gemeldet wurde, waren unter der Autobahnbrücke ein PKW TOYOTA und ein VOLVO aneinandergeraten, was mit Sachschäden von rund 3.000 Euro endete. Die Insassen blieben unverletzt und beide Autos trotz der Beschädigungen weiter fahrbereit.
BAB 13 bei Freiwalde: Die Polizei wurde am Montag gegen 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich unweit der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Dresden ereignet hatte. Autofahrer hatten einen Kleintransporter gemeldet, der den Wildschutzzaun durchschlagen hatte. Die Ursache für das Abkommen von der Fahrbahn gab der Fahrer selbst an. Infolge erheblicher Übermüdung war er in so genannten „Sekundenschlaf“ gefallen, was ein Ermittlungsverfahren zur Folge hatte. Der Mann blieb unverletzt, aber der CITROEN musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Zusammen mit etwa 50 Metern des zerstörten Zaunes summierten sich die Sachschäden auf mindestens 10.000 Euro. Bis 18:30 Uhr sorgten zeitweilige Absperrungen einer Fahrspur zur Absicherung der Unfallaufnahme für Verkehrsbehinderungen.
Mittenwalde: Feuerwehr und Polizei wurden am Montag um 17:00 Uhr alarmiert, da unweit der Landstraße zwischen Mittenwalde und Ragow ein Ödlandbrand ausgebrochen war. Eine Fläche von etwa 20 Quadratmetern war nach wenigen Minuten gelöscht, ohne dass Personen zu Schaden kamen. Da der Verdacht einer fahrlässigen Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden konnte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Großziethen: Kurz nach 17:00 Uhr wurden am Montag Rettungskräfte und die Polizei zu einem Verkehrsunfall in die Straße An der Feldmark gerufen. Ein achtjähriges Mädchen war mit dem Fahrrad gegen einen stehenden PKW PEUGEOT gestoßen und gestürzt. Um Spätfolgen auszuschließen und zur Versorgung leichter Verletzungen wurde das Kind ins Krankenhaus gebracht, der Sachschaden blieb mit einigen hundert Euro moderat.
Luckau: Am 07.05.2026 (Donnerstag) findet in Luckau von 10:00 bis 14:00 Uhr die Fahrradcodierung der Polizei statt. Die kostenfreie Aktion wird am Markt 34 durchgeführt. Es sind ein Eigentumsnachweis (Rechnung, Fahrradpass) und der Personalausweis vorzulegen, Kinder benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Eltern.
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Red. / Presseinformation




