Bei einem Wohnungsbrand in Guben ist heute Mittag eine Person ums Leben gekommen. Das berichtet Blaulichtreport Lausitz. Mehrere weitere Personen wurden verletzt, sodass das Einsatzstichwort „MANV Mittel“ (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst wurde. Bürgermeister Fred Mahro sprach den Rettungskräften seinen Dank aus.
Großeinsatz mit rund 100 Kräften am Wendischen Ring
Gegen 13:00 Uhr brach in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Wendischen Ring in Guben ein Feuer aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus mehreren Fenstern, und dichter Rauch drang aus dem Gebäude. Wie Blaulichtreport Lausitz weiter berichtet, forderte die Feuerwehr im Verlauf des Einsatzes zahlreiche zusätzliche Kräfte nach. Auch der Katastrophenschutz wurde alarmiert.
Nach Angaben von Bürgermeister Fred Mahro waren rund 100 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, darunter auch Kräfte aus Schenkendöbern und Peitz. Unterstützt wurden sie von Rettungskräften, Mitgliedern des DRK sowie von der Polizei. Zusätzlich waren laut Ausgangsmeldung die Bundespolizei und die Notfallseelsorge vor Ort, um die medizinische Versorgung sicherzustellen und Betroffene zu betreuen.
MANV Mittel wegen mehr als 14 Betroffenen ausgelöst
Aufgrund der Meldung von mehr als 14 betroffenen beziehungsweise verletzten Personen wurde das Einsatzstichwort kurz nach der Alarmierung auf „MANV Mittel“ erhöht. Diese Einstufung greift bei einem Massenanfall von Verletzten und sorgt dafür, dass zusätzliche Rettungsdienste und Strukturen des Katastrophenschutzes automatisch nachalarmiert werden.
Nach bisherigem Kenntnisstand kam eine Person bei dem Wohnungsbrand in Guben ums Leben. Wie viele weitere Personen zu Schaden kamen, ist nach den vorliegenden Informationen derzeit noch nicht bekannt. Auch zur Schadenshöhe gibt es bislang keine Angaben.
Durch das Feuer wurden zudem benachbarte Wohnungen stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass die Bereitstellung von Notunterkünften notwendig wurde. Das teilte Bürgermeister Mahro in seiner öffentlichen Stellungnahme mit. Seelsorger kümmerten sich vor Ort um die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner.
Bürgermeister Mahro dankt den Einsatzkräften
In seiner Stellungnahme bedauerte Fred Mahro, dass der heutige 1. Mai für viele Gubenerinnen und Gubener nicht im Zeichen des Feiertags stehen konnte. Er sprach den Rettungskräften ausdrücklich seinen Dank aus. Eine weitere Ausbreitung des Brandes konnte verhindert werden.
Mahro verwies darauf, dass die Ermittlungen der Polizei andauern. Nach Abschluss der Löscharbeiten wird die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache fortsetzen.
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